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1000078825_11zon.jpg [ 32.82 KiB | 550-mal betrachtet ]
Hallo zusammen,
ich habe in Nordwestdeutschland (Raum Westfalen) auf einem Acker dieses stark korrodierte Silberplättchen gefunden.
Hier sind die Eckdaten zum Fundstück:
• Durchmesser: ca. 17–18 mm
• Dicke: Extrem dünn (unter 1 mm), fühlt sich aber trotzdem zäh und stabil an.
• Klang: Beim vorsichtigen Antippen klingt das Stück auffallend hell und metallisch („silbrig“).
• Material: Sehr wahrscheinlich Silber oder eine Billon-Legierung mit starkem Lochfraß durch die Ackersäuren.
Auf den Fotos nach der vorsichtigen Reinigung bilde ich mir ein, im Streiflicht die Konturen eines grazilen Tierkopfes (Reh/Hirschkuh oder ein verschnörkeltes Fabelwesen) im Profil zu erkennen (ich habe den Bereich auf einem Bild rot markiert).
Ich würde mich über eine inoffizielle Einschätzung der Experten hier wahnsinnig freuen: Könnte das in Richtung Kelte (Quinar) oder eine spätrömische/mittelalterliche Prägung gehen?
Vielen Dank für eure Hilfe!