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 Betreff des Beitrags: Groschen mit Besonderheit
BeitragVerfasst: 11. Jun 2026, 07:37 
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Doktor
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Liebe Münzliebhaber,

manchmal ist es nicht die Erhaltung, sondern eine Besonderheit, die einem dazu bewegt eine Münze in die Sammlung aufzunehmen.
Ein Groschen aus Wien von Kaiser Ferdinand III. geprägt im ersten Regierungsjahr 1637 ist keine Rarität.
Münzmeister war damals Hans Jakob Stadler.

Dieser Groschen mit einem Gewicht von 1,44g und einem Durchmesser von 20mm zeigt allerdings eine Besonderheit, die mir bisher bei keinem Wiener Groschen 1637 von Münzmeister Stadler aufgefallen wäre.

Beste Grüße
adam


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 Betreff des Beitrags: Re: Groschen mit Besonderheit
BeitragVerfasst: 11. Jun 2026, 10:03 
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Hofrat
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Beiträge: 513
Wohnort: um 790 erstmals urkundlich als "dru" erwähnt
Hallo,

das Mmz. dürfte in umgekehrter Richtung sein?

Gruss Walker

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(Alexander von Humbold)


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 Betreff des Beitrags: Re: Groschen mit Besonderheit
BeitragVerfasst: 11. Jun 2026, 15:19 
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Doktor
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Registriert: 23. Aug 2018, 17:30
Beiträge: 195
Wohnort: O.Ö.
Lieber Walker,

du hast ein gutes Auge für Details.
Hans Jakob Stadler verwendete einen symbolträchtigen Kranich nach rechts als Münzmeisterzeichen:
-Wachsamkeit
-Vorsicht
-Klugheit
-Sorgfalt und Zuverlässigkeit
-Beharrlichkeit
für diese Eigenschaften wird der Kranich traditionell in der Heraldik verwendet.
(der wachsame Vogel hält mit einem Bein auch noch einen Stein hoch, um nicht einzuschlafen).

Diese Sorgfalt und Zuverlässigkeit hat ein Stempelschneider bei seinem spezifischen Stempel vermissen lassen. So entstand eine numismatische Rarität, die den Arbeitsalltag und die kleinen menschlichen Fehler in der Wiener Münzstätte vor fast 400 Jahren dokumentiert. Da die allermeisten Stücke von regulären Stempeln stammen, gehört dieses obige Exemplar zur absoluten Ausnahme.

Beste Grüße
adam


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