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 Betreff des Beitrags: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 15. Okt 2010, 23:00 
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Ich möchte hier mal ein paar Rechenpfennige aus den Niederlanden vorstellen, die hinsichtlich ihrer Gestaltung und Thematik in die Blütezeit dieser Geldzeichen fallen. Sie stehen mitten im 80-jährigen Krieg (1568 bis 1648), der zwischen der spanischen Krone und der Republik der sieben Provinzen der Vereinigten Niederlande ausgetragen wurde. Die Einleitung mit einer Medaille ist dabei viellecht etwas merkwürdig, aber ich finde, sie paßt ganz gut in den Kontext. Es handelt sich um ein imposantes, sehr seltenes Stück, und mir wäre es viel zu teuer gewesen. Aber weil die Landkarte einen Bereich zeigt, an dessen Peripherie ich mich häufig bewege, fand ich es interessant und durfte es vor ein paar Jahren bei einem freundlichen Händler fotografieren.

Moritz von Oranien, Graf von Nassau 1567-1625, Statthalter der Niederlande.AR-Medaille 1597 (o.Sign.) auf seinen Sieg bei Turnhout über die Spanier, sowie die Einnahme der Städte Lingen, Alpen, Berg, Moers, Brefort, Grolle, Goer, Enschede, Oldenzaal, und Ootmarsum. Kat.: v.Loon I,S.497XI, Hawkins Tfl.XXII,12, KPK 419. 51,4mm,45,43gr., Sehr selten.
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1597_Med_Turnhout_Av-n.jpg
1597_Med_Turnhout_Av-n.jpg [ 105.55 KiB | 17010-mal betrachtet ]

Zitat:
Av. Waffentrophäe mit Schild vor Landkarte mir den Flüssen Ems, Rhein und Maas, sowie die Ansichten der zehn eroberten Städte. Darüber die Inschrift DEO OPT(imo) MAX(imo)

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1597_Med_Turnhout_Rv-n.jpg
1597_Med_Turnhout_Rv-n.jpg [ 92 KiB | 17010-mal betrachtet ]

Zitat:
Rv. Sieben Zeilen Schrift: SIGNIS AD TVRNHOVT NOVEM ET TRIGINTA POST OPPIDIS TRANS RHENVM TRIBVS CIS SEX HISPANO TRIMESTRI EREPTIS. Ex. CID . ID . XCVII . S . C . (frei übersetzt: In drei Monaten mit 39 Fähnlein bei Turnhout von den Spaniern die Feldzeichen, drei Städte diesseits und sechs Städte jenseits des Rheins erobert. M D XCVII / 1597 / S. C.)

Die Schlacht von Turnhout blieb im Rückblick letztlich ohne größere Bedeutung für den Verlauf des Krieges. Für die Zeitgenossen sah das anders aus: Eine Minderzahl von 800 Berittenen und 200 Musketieren, darunter englische und französische Kontingente, schlugen 5000 spanische Infanteristen in die Flucht. So wurde das Ereignis nicht nur auf Medaillen gewürdigt, sondern fand seinen Weg auch auf die Rechenpfennige, die ein viel größeres Publikum erreichten.
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1597_Rpf_Turnhout-n.jpg
1597_Rpf_Turnhout-n.jpg [ 99.35 KiB | 17010-mal betrachtet ]

Zitat:
Rechenpfennig 1597. Sieg bei Turnhout unter Moritz von Oranien. Av. Angreifende Reiter und Musketiere verfolgen fliehende Spanier, im Hintergrund die Stadt Turnhout. VICTORIA TVRNOTANA 24. IANVARII. 1597. Rv. Drei Wappen durch ein Band zusammengehalten - hier haben wir das Wort „Bündnis“ im Wortsinn - für Frankreich, England und die Vereinigten Niederlande. A DOMINO FACTVM EST ISTVD. Dugn(iolle). 3412.

Im Vorfeld der Schlacht von Turnhout entstand der folgende Rechenpfennig. Wachsamkeit wird hier gegen Tücke und Verrat - im zeitlosen Bild des Trojanischen Pferdes - gestellt. Hintergrund sind Angebote zu Friedensverhandlunge seitens der Niederlande, die von spanischer Seite hinausgezögert und durch militärische Aktionen unterlaufen wurden. Auch dieser Rechenpfennig spiegelt also zeitgenössische Propaganda.
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1595_Rpf_Troja-n.jpg [ 97.68 KiB | 17010-mal betrachtet ]

Zitat:
Rechenpfennig 1595. Wächter mit Muskete und Laterne auf einem Turm, im Hintergrund Stadt. NON CVRAS PONO QVIETIS (Du sorgst nicht, solange es ruhig ist) MDXCV. Rv. Das hölzerne Pferd inmitten der brennenden Stadt Troja, kämpfende Menschen. FAELIX QVEM FACIVNT ALIENA PERIC CAVTVM (Glücklich derjenige, den die Gefahren anderer vorsichtig machen). Dugn(iolle). 3394.

Der letzte Rechenpfennig, den ich hier vorstellen möchte, entstand 1608 im Vorfeld eines 12-jährigen Waffenstillstands. Die Botschaft ist - Bereitschaft zum Frieden wie zum Krieg, wie es dem Allmächtigen - nicht den Spaniern - gefällt. Das Revers zeigt ein Bündel mit sieben Pfeilen ( für die sieben Vereinigten Provinzen) in der Bedeutung „Vereint sind wir stark“. Die abwärts gerichteten Pfeile signalisieren die Bereitschaft zum Frieden. Auch hier lehnt man an antike Vorbilder an.
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1608_Rpf_Fortitudo-n.jpg
1608_Rpf_Fortitudo-n.jpg [ 97.58 KiB | 17010-mal betrachtet ]

Zitat:
Rechenpfennig 1608. Betender Mann steht unter strahlender Wolke mit dem hebräischen Namen Jahwe zwischen zwei Armen, die ihm einen Olivenzweig bzw. ein Schwert anreichen. FIAT VOLVNTAS TVA MDCVIII. Rv. Pfeilbündel zwischen S.-C FORTITVDO BELGICA. Dugn(iolle). 3628.


Alle drei Rechenpfennige zeigen als Mzz. die Rose von Dordrecht und damit ihre Herkunft an. Das S.C. auf Rechenpfennigen und Medaillen besagt, daß diese Stücke - in Anlehnung an das SC auf römischen Münzen - im Auftrag des Obersten Rats der Stände der sieben Provinzen gefertigt wurden.

Mir ging es hier nicht um eine Darstellung von Zweck und Verwendung der Rechenpfennige, sondern um einen Blick auf ihre Signalwirkung im zeitgenössischen öffentlichen Leben. Nur eine Vermutung von mir ist, daß in der Verbindung von Bild und Text (Umschrift) nahezu alle Schichten der Bevölkerung - nämlich Unbelesene wie Lesekundige - angesprochen werden konnten.

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 16. Okt 2010, 06:34 
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Hallo Klaupo!

Danke für diesen Blick in einen interessanten Teil der Numismatik.
Die von dir angesprochene Signalwirkung war dem Münzkabinett in Graz sogar eine Sonderausstellung wert ( http://www.museum-joanneum.at/de/muenzk ... per_victor ).

lg und besten Dank für diesen Beitrag
Klosterschüler

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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 16. Okt 2010, 12:59 
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Moin!

Ein toller Beitrag :whow: - wie gewohnt von Dir!

Besonders interessant für mich, da ich in Lingen aufgewachsen bin und die meisten anderen Orte von meinen Fahrradtouren als Jugendlicher her kenne. Man fuhr ja oft zum "Einkaufen" 8-) über die grüne Grenze. :alarm:

Tschüß, Afrasi

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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 3. Dez 2011, 11:53 
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Ich möchte diesen – thematisch etwas abseitigen Thread – fortsetzen mit ein paar Rechenpfennigen der Südlichen Niederlande unter spanischer Herrschaft 1581-1714 , die während der Regierungszeit Karls II. von Spanien (1665-1700) in verschiedenen Behörden der Stadt Brüssel verwendet wurden.
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1667_van_der_Haeghe-n.jpg
1667_van_der_Haeghe-n.jpg [ 93.89 KiB | 16913-mal betrachtet ]

Zitat:
Rechenpfennig 1667 (Brüssel?) o. Mzz, unbekannte Finanzbehörde. Behelmtes Familienwappen (Eesbeke van der Haeghe). Rv. Schiff auf Kanal nach r. , oben die gekrönte Herrscherinitiale C und Windköpfchen FAVSTVS AB HESPERIA MIHI SEMPER CAROLVS. 6,23 g. V.O. I. 1307. D. 4244. Feuardent 14305. Schweizerischer Bankverein 17.09.1992 Nr. 220 a.

Die Übertragung der Legende bereitete mir einige Schwierigkeiten – ich halte sie für eine Huldigungsadresse: "Der vom Glück Gesegnete aus Spanien wird für mich stets Karl (II.) sein". In einem alten Wörterbuch (19. Jh.) wird Hesperia als "Abendland, bald Spanien, bald Italien" übersetzt … abgeleitet vielleicht vom Wohnsitz der Hesperiden. Über eine treffendere Übersetzung würde ich mich freuen! ;) Die ausgebende Behörde dürfte aufgrund des Motivs mit der Besteuerung der Kanalschifffahrt betraut gewesen sein.

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1676_v_d_Noot_Bruxelles-n.jpg
1676_v_d_Noot_Bruxelles-n.jpg [ 97.67 KiB | 16913-mal betrachtet ]

Zitat:
Rechenpfennig 1676. Brüssel. Verwaltung der Brüsseler Kanäle. Gekröntes und von zwei Greifen gehaltenes Familienwappen (van der Noot) A NECESSITATE LIBERTAS (Aus Not entsteht Freiheit) 1676. Rv. Boot auf Kanal, am Ufer überdimensional großer Brunnen mit zwei Wasserbecken VAERT FRY VAN DER NOOT. 6,61 g. V.O. I, 1347. D. 4367. Feuardent 14322. Schweizerischer Bankverein 17.09.1992 Nr. 229 c.

Die Verwaltung der Kanäle betrifft vermutlich den sog. Willebroek-Kanal von Brüssel zur Rupel und später zur Schelde, weniger den von Brüssel nach Charleroi. Letzterer wurde zwar im 16. Jahrhundert begonnen, aber erst im 19. Jahrhundert fertiggestellt. Ihre Aufgabe dürfte ebenfalls die Besteuerung der Nutzung der Kanäle durch Schiffe und ihre Instandhaltung gewesen sein. Das Motiv mit der Fontäne und den überdimensionierten Brunnen legt jedoch die Vermutung nahe, daß auch die Trinkwasserversorgung der Stadt zu ihren Aufgaben gehörte. Die lateinische Legende ist ein Wortspiel mit dem Namen "van der Noot". Dieser Name begegnet einem übrigens gut hundert Jahre später im Brabanter Aufstand (1790) wieder. Aber das ist eine andere Geschichte.

Dateianhang:
1686_G_de_Hamme_Bruxelles-n.jpg
1686_G_de_Hamme_Bruxelles-n.jpg [ 98.4 KiB | 16913-mal betrachtet ]

Zitat:
Rechenpfennig 1686. Brüssel. Gekrönter und von zwei weiblichen Gestalten gehaltener Wappenschild des Guillaume, Baron de Hamme. Rv. Angler r. Unter einem Baum am Ufer sitzend, einen Fisch am Haken SEMPER TIBI PENDEAT HAMVS . 6,27 g. V.L. III, p. 317. D. 4519. Feuardent 14337. Schweizerischer Bankverein 17.09.1992 Nr. 240 b.

Guillaume de Hamme war 1682 Mitglied des Magistrats und Bürgermeister von Brüssel, zeitweise Besitzer des Chateau de Stalle (erbaut 1685) in der Brüsseler Gemeinde Uccle / Ukkel.

Der Mann scheint Humor gehabt zu haben, denn dieses letzte Motiv reflektiert weniger den Aufgabenbereich einer Behörde, sondern verweist eher auf einen weiteren – nicht zu verachtenden – Aspekt der Brüsseler Kanäle … die Bereicherung des Speisezettels. Zum Münzbild paßt auch die Legende - ziemlich wörtlich "Möge dir der Haken stets schwer sein!". Heute würde man vermutlich kürzer sagen "Petri Heil!"

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 3. Dez 2011, 12:12 
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Lieber Klaupo!

Wenn man über Brüssel immer so viel zu Schmunzeln hätte...
Danke für den wunderbaren Einblick in die Materie der Rechenpfennige.

Klosterschüler

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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 5. Dez 2011, 21:25 
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Passend zum 6. Dezember möchte ich hier ein Stück vorstellen, das ich als Rechenpfennig erworben habe, der aber eigentlich keiner ist. Es hat etwas Zeit gebraucht, ihm auf die Spur zu kommen, denn Dugniolle – Herausgeber des Standardwerks für die niederländischen Rechenpfennige – führt ihn nicht auf, und Feuardent kennt ihn zwar, verlegt ihn aber irrtümlich nach Lüttich … er kommt aus Antwerpen. Herausgegeben wurde das Stück von einem Personenkreis, der den Heiligen ungeachtet der Konfession als Schutzpatron verehrte, und seine Verwendung diente einer weiteren Eigenschaft, die man noch heute mit ihm in Verbindung bringt.
Dateianhang:
1544_St_Nikolaus-n.jpg
1544_St_Nikolaus-n.jpg [ 106.52 KiB | 16855-mal betrachtet ]

Zitat:
Antwerpen 1544, Av. Nimbierter Bischof mit Mitra und Krummstab sitzt zwischen zwei Geldbeuteln, die Hand zum Segen erhoben. SANCTVS NIKOLAVS. Rv. Balkenwaage mit Ring und Kette, im Feld Jahreszahl geteilt 15 – 44. KENT V SELVEN EN AENSIET ENDE.

Was also haben wir hier vor uns? Für die Experten hier sicher eine leichte Übung.

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 5. Dez 2011, 21:48 
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Ich finde nur das:
http://www.tempelhofer-muenzenhaus.home ... 6-2638.pdf
Unter 2595, allerdings nur als Rechenpfennig beschrieben. Daneben noch ein nl. Forum:
http://www.muntenbodemvondsten.nl/index ... ic=25626.0 (Artikel von boblevlaw)
Dort ist von mereaux die Rede, also auf Deutsch: Abendmahlsmarken.

Gruß Chippi

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Wurzel hat geschrieben:
@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)

Münz-Goofy hat geschrieben:
Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 5. Dez 2011, 22:16 
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Bingo, @Chippi ... oder jedenfalls fast! ;)

Meine Abbildung zeigt übrigens das Tempelhofer Stück (dort ohne Abb.) mit der irreführenden Beschreibung. Die Rechenpfennige wurden anscheinend alle nicht verkauft, und ich habe mir auf der Börse in DO ein paar ausgesucht, die mir gefielen.

Der "Abendmahlspfennig" trifft den "Mereau" allerdings nicht ganz genau. Das war ein Rats-, Zunft- oder Gildenzeichen der Antwerpener Kaufmannsgilde für die Präsenz bei den Sitzungen. Die berechtigten zum Erhalt von einem Stück Brot und wurden in der Regel als Spendenpfennige an Bedürftige weitergegeben. Zum Nikolaustag paßt das Stück immerhin gut!

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 24. Dez 2011, 12:58 
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Passend zur Jahreszeit (zumindest was das Revers angeht) möchte ich hier einen weiteren Rechenpfennig vorstellen.
Dateianhang:
1562_Weihnacht_Phil-2-n.jpg
1562_Weihnacht_Phil-2-n.jpg [ 117.48 KiB | 16781-mal betrachtet ]

Zitat:
Philipp II., 1555-1580, Niederländischer Gesamtbereich, 1555-1580. Rechenpfennig 1562, o. Mzz. Unlokalisierte Finanzkammer. Belorbeertes geharnischtes Brustbild r. G DV BVREAV DES FINANCES 1562 Rv. Die Verehrung des Christuskindes durch die Heiligen drei Könige, oben Komet, im Abschnitt drei Zeilen Schrift MONSTRANT / REGIBVS AST / RA VIAM (Die Sterne weisen den Königen den Weg). 3,22 g. V.O. I. 653. D. 2322. Schweizerischer Bankverein 17.09.1992 Nr. 79 d., Feuardent 13722

Das Revers bedarf sicherlich keiner weiteren Erläuterung. Frohes Fest!

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Niederländische Rechenpfennige
BeitragVerfasst: 24. Dez 2011, 16:32 
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klaupo hat geschrieben:
Das Revers bedarf sicherlich keiner weiteren Erläuterung. Frohes Fest!

Danke lieber Klaupo. Dir ebenfall ein frohes Fest zu wünschen.

Olaf

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