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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 13:01 
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Hofrat
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Hallo,

fast neben dem Thema eine Frage:
gibt es Langzeiterfahrungen wie sich das im Spiritus enthaltene Kampferöl (Vergällungsmittel) auf die Erhaltung und die weitere Verwitterung und oder Neubildung einer Patina auswirkt? Wenn ich hier nicht irre ist das Kampferöl Herstellungsbedingt mit Resten von Säure (Phosphorsäure) behaftet. Diese Anteile sind zwar extrem gering aber daher werden Auswirkungen wahrscheinlich auch erst nach Jahren sichtbar....

Grüße
pingu

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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 13:45 
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Hallo pingu!

Über die Beimengungen im Spiritus bin ich mir bewußt, die Alternative war für mich immer eine Preisfrage.
Der Anteil dieser Gällstoffe hat zumindest bei meinen Bronzen über einen Zeitraum von über 3 Jahrzehnte keine Veränderung ausgelöst und ich hoffe, dass es dabei bleibt.

Um das zugegebenermassen bestehende Restrisiko auszuschalten, bleibt nur mehr die Verwendung
des reinen Äthylalkohols.

Grüße
Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 15:43 
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Hofrat
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Hallo,

dann würde ich mal davon ausgehen, das sich in den nächsten 30 Jahren auch nichts ändert.
Vielen Dank für deine Antwort. Bisher habe ich für Münzen Äthanol aus der Apotheke verwendet was leider etwas preisintensiver ist als Spiritus. Konzentrierter Alkohol ist hier leider auch nicht mehr zu bekommen, darf in Deutschland nach Auskunft der Apotheke nicht mehr in Reinform abgegeben werden.

Grüße
pingu

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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 16:01 
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pingu hat geschrieben:
Hallo,

dann würde ich mal davon ausgehen, das sich in den nächsten 30 Jahren auch nichts ändert.
Vielen Dank für deine Antwort. Bisher habe ich für Münzen Äthanol aus der Apotheke verwendet was leider etwas preisintensiver ist als Spiritus. Konzentrierter Alkohol ist hier leider auch nicht mehr zu bekommen, darf in Deutschland nach Auskunft der Apotheke nicht mehr in Reinform abgegeben werden.

Grüße
pingu


das kommt sicher auf die Mengen an. ich habe mir vor ein paar Monaten 80%igen Alkohol in der Apotheke geholt, die wollten wissen, wozu ich das brauche. Meine Antwort, dass ich das zum Konservieren kleiner totet Tiere (Geckos) benötige, hat sie wohl überzeugt, ich habe 200ml bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 16:06 
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Hallo Torsten,

Zitat:
dass ich das zum Konservieren kleiner toter Tiere (Geckos) benötige


Wusste bisher noch nicht, dass Du außer den Römern noch ein fast "lebendes" Hobby hast. ;)
Liebe Grüße
Rainer


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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 17:48 
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aber ich gestatte mir an dieser Stelle mal die grundsätzliche Frage:
was macht ihr mit dem Alkohol bzw. was passiert mit der Münze, die darin ein Bad nehmen darf? :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 18:00 
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CHIEFINSPECTOR of NUMISMATIC SCOTLAND YARD, Hofrat.

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Also, für mich ist Alkohol zu schade für Münzen. 8-)
Den trink ich dann doch lieber selbst, bevor ich irgendein Metall darin bade.

Mit Zitrönensäure siehts hingegen anders aus - die überlasse ich lieber den Silbermünzen - kann zu
Sodbrennen führen. :D

Grüße
müpu


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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 21:05 
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muenzenputzer06 hat geschrieben:
Mit Zitrönensäure siehts hingegen anders aus - die überlasse ich lieber den Silbermünzen - kann zu
Sodbrennen führen. :D


:lol:

Klosterschüler

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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 21:52 
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nephrurus hat geschrieben:
aber ich gestatte mir an dieser Stelle mal die grundsätzliche Frage:
was macht ihr mit dem Alkohol bzw. was passiert mit der Münze, die darin ein Bad nehmen darf? :oops:

Nephrurus keine Sorge, sie wird dabei nicht betrunken und es besteht auch nicht die Gefahr, dass sie zu randalieren beginnt. ;)

Im Ernst, der Hauptfehler vieler Sucher besteht darin, dass sie Bodenfunde aus Kupferlegierungen erst mal in Wasser einlegen, um anhaftende Erdreste zu entfernen.
Durch anschließendes Abbürsten kann unter Umständen eine weiche Patina leicht zerstört werden.

Grüße
Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Froh zu sein bedarf es wenig,
BeitragVerfasst: 29. Nov 2009, 22:05 
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Wohnort: Leipzig
harald hat geschrieben:
nephrurus hat geschrieben:
aber ich gestatte mir an dieser Stelle mal die grundsätzliche Frage:
was macht ihr mit dem Alkohol bzw. was passiert mit der Münze, die darin ein Bad nehmen darf? :oops:

Nephrurus keine Sorge, sie wird dabei nicht betrunken und es besteht auch nicht die Gefahr, dass sie zu randalieren beginnt. ;)

Im Ernst, der Hauptfehler vieler Sucher besteht darin, dass sie Bodenfunde aus Kupferlegierungen erst mal in Wasser einlegen, um anhaftende Erdreste zu entfernen.
Durch anschließendes Abbürsten kann unter Umständen eine weiche Patina leicht zerstört werden.

Grüße
Harald


vielen Dank Harald! was genau passiert jetzt mit dem Alkohol? kann man diesen z.B. bei Sesterzen oder Bronzemünzen mit Verkrustungen anwenden?


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