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 Betreff des Beitrags: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 11. Nov 2010, 18:59 
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Die Prägungen vom Kapostaler Typ aus Ungarn zählen neben dem Typus Kugelwange aus Syrmien zu den häufigsten ostkeltischen Münzen.
Melitta Torbagyi schreibt in ihrem Aufsatz über die Chronologie der keltischen Münzen vom Kapostaler Typ folgendes:

Der Kapostaler Typ gehört zur letzten Phase der ostkeltischen Philipper- Nachprägungen Ungarns.
Das Großsilber und dessen Teilstücke wurden in Silber Billon und Buntmetall geprägt.
Letztere nehmen unter den keltischen Fundmünzen Ungarns den größten Anteil ein.
Auf Grund einer stufenweisen Stilveränderung und Degenerierung, besonders des Averses,
lassen sich folgende Untergruppen unterscheiden:

1. Die frühe Gruppe enthält Großsilber und Teilstücke.
In Hetes (Bez. Somogyy) wurde ein kleines Depot mit stark degenerierten späten Varianten des serbischen Typs Baumreiter und zwei Kapostaler Tetradrachmen der frühen Gruppe gefunden.
(Es ist augenscheinlich, dass der Typ Baumreiter als Vorbild für die Kapostaler gedient hat.)
Das Gesicht auf der Vorderseite ist länglich mit langer und kräftiger Nase.
Das Durchschnittsgewicht beträgt 12,5g, beziehungsweise 3,1g. bei den Drachmen.
(Von dieser Gruppe existieren auch Obole)
Datierung: 150-140v.Chr.

2. Bei der mittleren Gruppe gibt es ebenfalls Großsilber und Teilstücke.
In Szalacska (Komitat Somogy) wurden mehrere Prägestempel dieser Variante gefunden
(Forrer, Kelten Band2, S135, Taf. 20)
Das Gesicht ist rundlich, die Bartzotteln etwas kürzer, die Nase nicht so lang,
manchmal eine Stupsnase wie bei der Mehrheit der Bronzemünzen.
Charakteristisch sind die Haare und Bartzotteln, welche an Flammen erinnern.
Dies gilt besonders für die Drachmen.
(Diese Variante war auch Vorbild für den österreichischen Typus Oberleiserberg.)
Die Verbreitung ist weitaus größer, als bei der frühen Gruppe.
Das Durchschnittsgewicht beträgt 10,2g, beziehungsweise 2,6g. bei den Drachmen.
Datierung: 160-50v.Chr.

3. Die späte Gruppe, oder y- Gruppe wird nach dem quer über das Gesicht verlaufenden Y benannt. Der Stirnwulst hat sich verlängert und reicht einerseits in den Nacken, wo er mit dem Ende des Lorbeerkranz 4 Striche bildet, andrerseits formt er mit den Stirnlocken und dem Nasenflügel eine Gabel.
Teilstücke und Bronzeprägungen sind nicht bekannt.
Durchschnittsgewicht: 11,3g
Datierung: 50-30v.Chr.

4. In einer späten Phase des Umschnitts entstanden die Billon- und Bronzemünzen des Typs von Dunaszekcsö.
Diese werden besonders im Komitat Tolna und Somogy gefunden.
Deren Datierung liegt zeitgleich mit der späten Gruppe.
Für die oftmals von Numismatikern geäußerte Behauptung, dass sie noch bis in die ersten Jahrzehnte des 1. Jh. n.Chr. umgelaufen sind, gibt es bisher keinen wissenschaftlichen Nachweis.

Als Beispiel für eine Prägung aus der frühen Gruppe möchte ich diese Tetradrachme vorstellen.
Der leicht geschüsselte Schrötling besteht aus hochwertigem Silber.

G: 11,33g.
D: 19-21mm.
OTA 484/1

Grüße
Harald


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 16. Nov 2010, 09:25 
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Von einem Kollegen gibt es bereits Beispiele zu Kapostaler Teilstücken in Obolgröße.
viewtopic.php?f=44&t=1511&p=12217#p12217
Hier sind noch zwei weitere Kleinsilbermünzen aus der mittleren Prägephase.
Diese Obole kommen gelegentlich auch subärat vor.
Obole des Kapostaler Typs wurden in der mittleren Prägephase in weit geringerem Umfang ausgeprägt als die Drachmen.
Aus diesem Grund sind in der Literatur lediglich die späten Varianten zu finden.

Obol Kapostaler Typ
leicht geschüsselter Schrötling aus guthaltigem Silber
D: 9mm
G: 0,71g

Obol Kapostaler Typ
subärat
D: 9mm
G: 0,70g

Das hohe Gewicht, welches fast das Gewicht der massiven Stücke erreicht ist hier besonders auffällig!

Grüße
Harald


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Kapostaler KS.jpg
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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 16. Nov 2010, 16:25 
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Die hier vorgestellten Prägung wird in zahlreichen Publikationen fälschlicherweise den Kapostalern zugeordnet, tatsächlich handelt es sich jedoch um keinen
Kapostaler- Typ, sondern um eine Weiterentwicklung der Kapostaler Drachmen, eine Drachme des Typs Krcedin aus Ostsirmium (Ostsrem).

Der Kopf auf dem Avers weist ein fortgeschrittenes Stadium der Stilisierung auf.
Auf dem Revers ist vom ehemals vorhandenem Reiter ist nur mehr der Fuß sichtbar, der Rest wurde nicht mehr nachgeschnitten.
Das Pferd wurde durch Umschnitt des Stempels komplett neu gestaltet und erinnert mit seiner omegaförmigen Schnauze an die Drachmen des syrmischen Kugelwangentyps.
download/file.php?id=9707&mode=view

Im Gegensatz zu den Kapostalern liegen die Fundorte nicht in Ungarn, sondern im Nordosten Serbiens.
Der eponyme Hortfund wurde im Jahr 1981 von Popovic publiziert.

G: 2.84g
D: 12-16mm
OTA 503 Var.
Kostial Slg. Lanz 823 Var,
Aukt. Gorny 160, 10. 07, 1023 (stempelgleich)

Grüße
Harald


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 17. Nov 2010, 09:42 
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Abschließend möchte ich Euch zwei weniger attraktive Beispiele aus der letzten Prägephase vorstellen.
Diese Münzen werden auch Typ von Dunaszekcsö genannt.
Sie entstanden aus den ursprünglich 12,5 Gramm schweren guthaltigen Kapostaler Tetradrachmen nach einer rund 100 Jahre andauernden Ausprägung durch ständige Nach- und Umschnitte, sowie ständiger Reduktion des Silbergehalts.
Sowohl der schlampige Stempelschnitt, als auch die mangelhafte Ausprägung in billigen Material und in sehr großem Umfang sind Zeugen des Niedergangs der Münzkunst in dieser späten Epoche.
Aus dem wertvollen Großsilberstücken wurde Kleingeld mit minimalem Materialwert.

Typ von Dunaszeccsö:
Leicht geschüsselter Schrötling aus Billon mit starken Ausbrüchen im Randbereich
Prägung aus abgenützten Stempeln
D: 21mm
G: 5,90g
Torbagyi, N.Z. 104-105, S 10, Taf. 2, Nr. 17

Leicht geschüsselter Schrötling aus Bronze
Prägung aus abgenützten Stempeln
D: 19-21mm
G: 4,43g
Pink 494
Dembski 1427


Grüße
Harald


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 7. Okt 2011, 12:24 
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Ergänzend möchte ich noch Drachmen aus der mittleren Prägephase vorstellen.
Diese wurden nur zu Beginn der Ausprägung in reinem Silber ausgebracht.
Mit fortlaufender Prägedauer wurde soviel Buntmetall in die Legierung eingebracht, dass später eine reine Kupfermünze daraus entstand.

Zum Vergleich dazu möchte ich eine leichte Tetradrachme des Typs Oberleiserberg aus Niederöstereich zeigen, deren Avers die Kapostaler- Drachmen zum Vorbild hatte.

Der Grund dafür, dass ein Münztyp, der eigentlich in Mittelungarn entstand von den Kelten Niederösterreichs imitiert wurde ist seine überaus weite Verbreitung bis in die Slowakei, wo auch einige Schatzfunde gefunden wurden und weiter bis nach Niederösterreich.

Besonders Auffällig ist die granulierte Oberfläche auf dem Avers, zu der es bei antiken Münzen meines Wissens keine
Parallelen gibt.

Bei keltischen Fibeln kommt diese Oberflächengestaltung im Bereich der Boier gelegendlich vor.

Drachme Typus Kapostaler
Mäßig geschüsselter Schrötling aus reinem Silber.
D: 13mm
G: 2,26g
OTA 484

Drachme Kapostaler aus reinem Kupfer
D: 14mm
G: 2,51g (!!)
Das hohe Gewicht ist hier ebenso wie bei den subäraten Obolen auffällig.
Kostial 820


Grüße
Harald


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 7. Okt 2011, 12:27 
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Zum Vergleich der Avers einer leichten Tetradrachme des Typus Oberleiserberg.

D: 13mm

R. Göbl, Großboier, Taf. 10, Nr.8

Grüße
Harald


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 22. Okt 2013, 16:42 
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Bei dieser Prägung handelt es sich um die Weiterentwicklung einer Drachme des Kapostaler Typs.

Von dieser relativ seltenen Variante ist diese Prägung einer der wenigen Belege aus frühem Reversstempel.
Bei diesen frühesten Belegen ist das Bein des Reiters noch erkennbar, bei den späteren fällt er dem Nachschnitt zum Opfer.

Av: Kopf rechts mit nach hinten gekegten Haarsträhnen, Diadem, Kreisauge mit Zentralpunkt, Torquesohr und in einzelne Bögen gegliedertem Bart. Neben der Nase zwei Torques, alles im Perlrand.

Rv: Pferd links mit omegaförmigem Kopf, Sichelhufen und gefiedertem Schweif.
Der stark stilisierte Reiter trägt einen Helmbusch, welcher in einen Torques mit kugelförmigen Enden ausläuft.

G: 1,72g

Kostial Sammlung Lanz 821 (Avers stempelgleich)
Göbl OTA 503/1 (Av. stempelgleich)

Das zweite Foto zeigt einen Vergleich mit der Kapostaler Drachme.

Grüße
Harald


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 1. Mai 2014, 19:34 
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Guten Abend!

Von der Münzbörse in Hannover habe ich mir heut eine keltische Münze mitgebracht, die mich zwischen lauter artfremden Metallscheiben in einer Kiste anlächelte und "Kauf mich!" flüsterte. Ich habe sie soeben zu bestimmen versucht. Meine laienhafte Meinung ist:

Kapostaler der mittleren Stilphase
Groß"silber", spätere Prägung in reinem Kupfer
leicht gewölbt
9,1 g

Stimmt das in etwa? Ist sie überhaupt echt?

Tschüß, Afrasi


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 1. Mai 2014, 22:50 
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Hallo Afrasi,

Du hattest recht, auf das Flüstern der Münze zu hören. Deine Zuordnung zur mittleren Prägephase (späte Kupferprägung) ist plausibel. Ich halte Deine Münze für echt. Sie ist vermutlich stempelgleich (Vorder- und Rückseite) mit Nr. 790 der Sammlung Lanz [Michaela Kostial, Kelten im Osten. Gold und Silber der Kelten im Mittel- und Osteuropa. Sammlung Lanz. (2. Aufl. München 2003)].

Viele Grüße,
Docisam

PS. War der Verkäufer Tom Vossen ?
http://www.vcoins.com/en/stores/tom_vossen/165/product/eastern_celts_kapostaltype_2nd_century_bc_billon_tetradrachm_911_gm_22mm_gobl_ota_484/286413/Default.aspx


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 Betreff des Beitrags: Re: Kapostaler Typ
BeitragVerfasst: 2. Mai 2014, 09:39 
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Oh! Meine Münze! Ja, der Verkäufer war zumindest Niederländer, und es war seine einzige keltische Münze, wenn ich mich recht entsinne. Ein "Beipackzettel" war nicht dabei; sonst hätte ich Euch nicht bemüht. Der Preis lag aber erheblich unter dem Angebot bei VCoins und war zudem noch verhandelbar. Freu!

Vielen Dank für Deine Bestätigung und die zusätzlichen Angaben!

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