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 Betreff des Beitrags: ASIEN
BeitragVerfasst: 4. Jun 2009, 20:22 
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k&k Hoflieferant, Professor
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Afghanistan:

Mitchiner Michael: The Multiple Dirhems of Medieval Afghanistan. Sanderstead, 1973.

Bahrain:

Darley-Doran Robert E.: History of Currency in the State of Bahrain. Bahrain Monetary Agency, Manama, 1996. Ein herrlicher Prachtband mit Abbildungen in höchstmöglicher Qualität. Die Texte in arabisch und englisch sind sehr kompetent, aber für den Fortgeschrittenen auch recht knapp, ein Repräsentationswerk eben ... Mit Geldscheinen.

Bangla Desh:

Mitchiner Michael: The Land of Water. Coinage and History of Bangla Desh. Sanderstead, 2000. Das Standardwerk.

Bhutan:

Rhodes Nicholas: The Coinage of Bhutan. Oriental Numismatic Society, Information Sheet No. 16, Januar 1977.
Wenig, aber bislang bei Weitem das Beste, was es gibt. Ein Katalog, dessen Vorarbeiten vielversprechend sind, ist jedoch in Vorbereitung (Klaus Bronny und Nick Rhodes).

Bronny Klaus: Die Münzen von Bhutan und ihre Geschichte. In: Thunlam Newsletter 1/2008 (Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft e.V.) In deutscher Sprache das Beste!
Wegen der engen numismatischen Beziehungen zwischen Bhutan und Cooch Behar ist auch das folgende Werk wichtig:

Rhodes N./ Bose S. K.: The Cooch Behar. 1999
Rhodes Nicholas: Coinage in Bhutan. In: Journal of Bhutan Studies, Vol. 1, No. 1, Autumn 1999, Seite 84 – 113.
Rhodes Nicholas: The Monetisation of Bhutan. In: Journal of Bhutan Studies, Vol. 2, No. 2, Winter 2000, Seite 85 – 103.

China:

Coole A.: Encyclopedia of Chinese Currency. 1967 - Vielbändiges Monumentalwerk.

Schjöth Fredrik: Chinese Currency (Currency of the Far East). Revised and edited by Virgil Hancock. Iola, Wisconsin, 1965.
Über Jahrzehnte das Standardwerk für chinesische Käschmünzen. Enthält auch etliche Amulette und – nicht so komplett und mit Fehlern - Käsch aus Korea, Japan und Annam; spätere Auflagen lassen diesen Teil darum weg. Für viele immer noch die erste Wahl, da die liebevoll gezeichnete Darstellung der Münzen auch ästhetisch anspricht.
Das Nachfolgewerk von David Hartill ist als Print-on-Demand erhältlich. Es enthält (fast?) lückenlos alle Varianten, die Abbildungen sind jedoch teilweise nur mittelmäßige Abriebe. Kommentare von Bob Rice: „This is the one we've been waiting for.“ „ Change your numbers!“

Hartill David: Cast Chinese Coins. Trafford Publishing, Crewe, 2005.
Als Ergänzung für die Nicht-Käschmünzen kann das folgende dreibändige Werk dienen:

Kann E.: Illustrated Catalog of Chinese Coins (Gold, Silver, Nickel, Aluminium). Los Angeles, 1954.

Für die Chopmarks auf chinesischen Münzen gibt es das Heft:

Rose F. M.: Chopmarks – Katalog aller bekannten Chopmarks auf allen bekannten Münztypen nach einer Sammlung. 1987.
Chinesen sammeln mit dem „Ting Fu Pao/Ding Fu Bao“, einem rein chinesischen Werk ohne ein einziges Wort in lateinischen Buchstaben. Ein kleines Taschenbuch gibt es für diejenigen, die nicht nur mit der chinesischen, sondern auch mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß stehen:

Remmelts A. A.: Chinesische Käschmünzen
Amulette sammelt man selbstverständlich am Besten mit dem Standardwerk unseres geschätzten Forumsmitgliedes, das die Amulette mit hervorragende Photos zeigt, viele Hinweise zu den Ursprüngen in der chinesischen Mythologie gibt und mit vielen Literatur zitaten zu den Amuletten versehen ist:

Grundmann Horst: Amulette Chinas und seiner Nachbarländer. Reppa, Pirmasens, 2003.

Außerdem hilfreich und mit Abbildungen auf höchstem Niveau der Ausstellungskatalog:
Geld aus China. Herausgegeben von Wilfried Seipel. Kunsthistorische Museum Wien, Wien, 2003.

Andere Werke:

Jen D.: Chinese Cash – Identification and Price Guide. 2000.

Indien:

Allgemeines:

Mitchiner Michael: Indian Tokens – Popular, Religious and Secular Art from the Acient Period to the Present Day. Sanderstead, 1998.
Mitchiner Michael: The Coinage and History of Southern India. Sanderstead, 1998. Zwei Bände.

Frühindisch:

Bopearachchi Osmund: Monnaies Greco-Bactrienne et Indo-Grece – Catalogue Raisonné. Bibliothéque Nationale, Paris, 1991. Ein monumentales Werk.

Delhi Sultanate:

Goron S./Goenka J. P.: The coins of the Indian Sultanates. New Delhi, 2001
Das Standardwerk für die mittelalterlichen Münzen Indiens schlechthin, entstanden durch die kongeniale Kooperation eines Mäzens mit einem Numismatiker.

Das nächste Werk bschreibt die „Dutzendmünze“ Afghanistans, Pakistans und Indiens vom ca. 750 – 1500.

Tye Robert - Tye Monica: Jitals. Isle of South Uist, 1995

Mogulreich:

Kleinstaaten:

Bode S. K.: Coins and Tokens of Assam. 1999.

Rhodes N: - Bose S. K.: The Coinage of Assam. 2004, Zweibändiges Standardwerk für Assam, dessen erster Band im Mittelalter beginnt.
Rhodes N. - Bose S. K.: The Cooch Behar. 1999:

Bhatt S. K. - Sethi P. K. - Holkar R.: A Study of the Holkar State Coinage.
Standardwerk für Holkar.

Bartonitschek Norbert: Das Geld von Kutch. Ein sehr ausführlicher Katalog mit Abrieben der Münzen von Kutch und Photos der Geldscheine.

Bhatt S. K.: Ratlam State Coinage. 1980.

Herrli H.: Coins of the Sikhs. 2000.

Rhodes N. G. - Bose S. K.: The Coinage of Tripura. Calcutta, 2002. Standardwerk für Tripura.

Britisch:

Pridmore Fred: Coins of the British Commonwelth of Nations, Part IV, Volume 1, East India Company 1642 – 1835. London, 1975.
Pridmore Fred: Coins of the British Commonwelth of Nations, Part IV, Volume 2, Portrait Series 1835 – 1958. London, 1980. Die beiden Standardwerke.

Dänisch:

Jensen Uno Barner: Danish East India – Trade Coins and the Coins of Tranquebar 1620 – 1845. Der Autor, Brovst (DK), 1997.
Das Standardwerk mit guten Photos und vielen Informationen. Es gibt vom gleichen Autor auch einen Katalog mit Strichzeichnungen und Bewertungen.

Französisch:

Lecompte Jean: Monnaies et Jetonsdes Colonies Francaise. 10. Auflage. Édition Victor Gadoury, Monaco, 2007. Das Standardwerk für alle französischen Kolonialmünzen.

Etwas mehr Hintergrundwissen enthält:

Cariou Daniel: Jetons, Médailles et monnaies des Compagnies des Indes. In : Cahiers de la Compagnie des Indes No. 1 1996, Seite 59 – 80. Musèe de la Compagnie des Indes, Port Louis, 1996.

Niederländisch:

Scholten C.: The Coins of the Dutch Overseas Territories 1601 – 1948. J. Schulman, Amsterdam, 1953. Das Standardwerk für alle niederländischen Kolonialmünzen. Leider braucht man für die Abbildungen schon fast eine Lupe.

Portugiesisch:

Ferraro Vaz J.: Dinheiro Luso-Indiano. Braga, 1980. Das Standardwerk für Portugiesisch Indien, das keine Wünsche offen lässt. Portugiesisch und Englisch.

Gomes Alberto: Moedas Portuguesas. 1988. Standardwerk für Portugal, das auch alle Kolonien enthält. Viele Auflagen.

Allan J.: The Coins of the Gupta Dynasties and of Sasanka, King of Ganda, London 1914

Indonesien:

Vor- und nebenkolonial:

Millies H. C.: Recherches sur les monnaies des indigènes de l'archipel Indien et de la péninsule Malaie. Martinus Nijhoff, Den Haag, 1871. Man mag es kaum glauben, aber diese Werk ist immer noch Standardliteratur für vor- und nebenkoloniale Münzen Indonesiens. Dieses und das unten angeführte Werk sind inzwischen auch als bezahlbare Nachdrucke (je 50 Euros) auf dem Markt, deren Druckqualität angeblich gut sein soll. Die Originale sind in der Regel um ein Vielfaches teurer. Beide werke beinhalten (unter Java! ???) auch einen großen Teil mit balinesischen Wayang-Cash-Token.

Das andere Werk aus dieser Zeit ist:

Netscher E. - van der Chijs J. A.: De Munten van Nederlendsch Indie. Lange & Co, Batavia, 1863.

Für die Münzen von Banjarmasin gibt es inzwischen etwas besseres Material:

Pridmore Fred.: The Copper Duits of Banjarmasin c.1789 – 1817. Oriental Numismatic Society, Information Sheet No. 21, May 1979.

Joe Cribb: Magic coins of Java, Bali and the Malay Peninsula, London, 1999

Für alle Staaten Südostasiens unerlässlich ist selbstverständlich:

Mitchiner Michael: The History and Coinage of South East Asia until the Fifteenth Century. Sanderstead,1998.

Hilfreich ist zudem der - leider nur sehr schwach bebilderte - Ausstellungskatalog:

Oeang Ruil- en Betaalmiddelen in Indie. Arnhem, 1999.

Außerdem – obwohl ohne nennenswerte Informationen und recht selbstgefällig - durch zahlreiche Bleistiftzeichnungen eines größeren Fundes hilfreich:

Bosco Paul: The Coinage of Cheribon. List, Spring 1979.

Kolonial und später:

Scholten C.: The Coins of the Dutch Overseas Territories 1601 – 1948. J. Schulman, Amsterdam, 1953.Immer noch das Standardwerk. Leider braucht man für die Abbildungen schon fast eine Lupe.

Als handliches Taschenbuch mit deutlich größeren Abbildungen, aber auch deutlich weniger Informationen gibt es in diversen Auflagen:

Officiele Muntencatalogus V.O.C. Nederlands Indie 1594 – 1949. Uitgeverij Zonnebloem BV, Hillegom.

Für die Plantagentoken ist das unabdingbare Standardwerk:

Lansen A. J. - Wells L. T. Jr.: Plantage-, Handels-, en Mijngeld van Nederlands-Indie. Mevius Numisbooks Int., Vriezenveen, 2001.

Außerdem hilfreich für alle Sammelgebiete Indonesiens sind die jährlichen Auktionskataloge (seit 2005) von Java Auction in Bandung.

Iran:

Rabino di Borgomale H. L.: Coins, Medals and Seals of the Shahs of Iran 1500 – 1941. 1.Auflage 1945. Nachdruck: Dallas, 1973.

Diler Ö.: Ilkhans – Coinage of the Persian Mongols. Istanbul, 2006.

Japan:

Munro Neil Gordon: Coins of Japan. 1913. Immer noch das Standardwerk. Mit Token und Lokalausgaben.

Der Vorläufer war:

Brahmsen William: Coins of Japan. 1888?. Mit etlichem Hintergrundwissen und genau gezeichneten Abarten:

Jakobs Norman - Vermeule Cornelius: Japanese Coinage. 1953.

Noch etwas detaillierter ist:

Spadone J. G.: Catalog of Modern Japanese Korean Manchukuo Coins. 1960.
Für die Käschmünzn gibt es auch einen aktuellen Katalog, der sehr vollständig und ausführlich ist, jedoch unklare Abbildungen hat und die Token nicht mit aufführt:

Jones Robert M.: History and Guide to the Copper Cash Coinage of Japan. 200?.

Sehr hilfreich ist der jährlich erscheinende Katalog der JNDA, der das Wichtigste seit 708 und teilweise noch früher enthält, auch die besetzten Gebiete und Geldscheine sowei ein paar Amulette, leider nur mit wenigen englischen Wörtern:

The Catalog of Japanese Coins and Banknotes. Japanese Numismatic Dealers Association, Tokyo.

Für Amulette ist das Standardwerk, das mit Abrieben illustriert ist:

Fohnahn A.: Japanische Bildermünzen. 1. Aufl., Leipzig, 1923, Nachdruck: Hamburg, 1974.

Ebenso natürlich das Werk unseres geschätzten Forumskollegen, das die Amulette mit hervorragende Photos zeigt, viele Hinweise zu den Ursprüngen in der chinesischen Mythologie gibt und mit vielen Literatur zitaten zu den Amuletten versehen ist:

Grundmann Horst: Amulette Chinas und seiner Nachbarländer. Reppa, Pirmasens, 2003.

Kambodscha:

Lecompte Jean: Monnaies et Jetonsdes Colonies Francaise. 10. Auflage. Édition Victor Gadoury, Monaco, 2007. Das Standardwerk für alle französischen Kolonialmünzen.

Korea:

Amulette sammelt man selbstverständlich am Besten mit dem Standardwerk unseres geschätzten Forumsmitgliedes, das die Amulette mit hervorragende Photos zeigt, viele Hinweise zu den Ursprüngen in der chinesischen Mythologie gibt und mit vielen Literatur zitaten zu den Amuletten versehen ist:
Grundmann Horst: Amulette Chinas und seiner Nachbarländer. Reppa, Pirmasens, 2003.

Laos:

Lecompte Jean: Monnaies et Jetonsdes Colonies Francaise. 10. Auflage. Édition Victor Gadoury, Monaco, 2007. Das Standardwerk für alle französischen Kolonialmünzen.

Libanon:

Lecompte Jean: Monnaies et Jetonsdes Colonies Francaise. 10. Auflage. Édition Victor Gadoury, Monaco, 2007. Das Standardwerk für alle französischen Kolonialmünzen.

Malaysia (mit Singapur und Brunei):

Singh Saran: The coins of Malaysia, Singapore and Brunei 1400 – 1986. Malaysia Numismatic Society, Kuala Lumpur, 1986. Das Standardwerk für Malaysia.

Ebenfalls gut und sehr ausführlich sind die beiden im Westen weitgehend unbekannten Werke:

Tony Lye Fong Nge: The Collection of Malacca Coinages (13th to 18th Century). Der Autor, Petalin Jaya, Selangor, 2005.

und (mit Banknoten):

Tan Steven: Standard Catalogue of Malaysia-Singapore-Brunei - Coin & Paper Money, 18th Edition (2007 - 2009). International Coin and Stamp Sdn. Bhd., Kuala Lumpur, 2007:

Ein kleines Taschenbuch (mit Banknoten) mit guten Erklärungen der Ausgabeanlässe der Sondermünzen für den Sammler, den nur die Münzen seit 1967 interessieren, ist:

Eu Peter - Chiew Ben - Chee Julian: Kenali Wang Anda – Know Your Money 1967 – 2006. Eureka Metro Sdn Bhd., Bandar Sunway, Selangor, 2005.

Für alle Staaten Südostasiens unerlässlich ist natürlich auch:

Mitchiner Michael: The History and Coinage of South East Asia until the Fifteenth Century. Sanderstead,1998.

Malediven:

Broeder Tim J.: Maldive Island Money. Society for International Numismatics, Santa Monica, 1969.
Ein kleines Heftchen, das aber schön den Textaufbau der Münzen erklärt. Mit Banknoten.

Mongolei:

Badarch Nyamaa: The Coins of Mongol Empire and Clan Tamgha of Khans (XIII – XIV). Der Autor, Ulaanbaatar, 2005.
Ein hervorragendes Werk über die mittelalterlichen Münzen der mongolischen Khans und ihrer Clan-Brandzeichen, die auch auf den Münzen oft erscheinen, in Russisch und Englisch. Vom gleichen Autor ist auch ein Werk über die modernen Münzen der Mongolei erschienen.

Myanmar:

Robinson M. - Shaw L. A.: The Coins Banknotes of Burma. Manchester, 1980.

Für alle Staaten Südostasiens unerlässlich ist selbstverständlich:

Mitchiner Michael: The History and Coinage of South East Asia until the Fifteenth Century. Sanderstead,1998.

Nepal:

Rhodes Nicholas G. - Gabrisch Karl - Valdettaro Pontecorvo della Rocchetta C.: The Coinage of Nepal from the Earliest Times to 1911. Royal Numismatic Society, Special Publication No. 21, London, 1981.
Dies ist das absolute Standardwerk, das keine Wünsche offen lässt (80 gut angelegte Euros).

Ältere Werke sind:

Ganske Nikolaus: Münzen in Nepal. Köln, 1971.

Walsh E. H.: The Coinage of Nepal. London, 1908.

Hilfreich ist auch noch:

Sammlung Hans Wittmann Wiesbaden: Die Münzen des Königreichs Nepal. Sonderdruck aus Auktionskatalog 59, Münz Zentrum Köln

Oman:

Darley-Doran Robert E.: History of Currency in the Sultanate of Oman. The Central Bank of Oman, Muscat, 1990. Ein herrlicher Prachtband mit Abbildungen in höchstmöglicher Qualität. Die Texte in arabisch und englisch sind sehr kompetent, aber für den Fortgeschrittenen auch recht knapp, ein Repräsentationswerk eben ... Mit Banknoten.

Sri Lanka:

Codrington H. W.: Ceylon Coins and Currency. 1. Auflage: Colombo Museum, Colombo, 1924. Nachdruck: Asian Educational Services, New Delhi/Madras, 1994. Immer noch unersetzlich durch die Fülle an Hintergrundinformationen.

Sehr hilfreich – insbesondere auch wegen der Informationen über die römischen Münzen in Ceylon - ist:

Origin Evolution and Circulation of Foreign Coins in the Indian Ocean. Sri Lanka Society for Numismatic Studies, 1998.

Das Standardwerk für alle niederländischen Kolonialmünzen. Leider braucht man für die Abbildungen schon fast eine Lupe:

Scholten C.: The Coins of the Dutch Overseas Territories 1601 – 1948. J. Schulman, Amsterdam, 1953.

Syrien:

Lecompte Jean: Monnaies et Jetonsdes Colonies Francaise. 10. Auflage. Édition Victor Gadoury, Monaco, 2007. Das Standardwerk für alle französischen Kolonialmünzen.

Thailand:

le May Reginald: The Coinage of Siam. The Siam Society, Bangkok, 1932. Der Klassiker.

Auf siamesich gibt es einen schönen, jährlichen Katalog, der bei den Kugelmünzen beginnt. Ältere Münzen sind in Beispielen aufgeführt:

Smitasin Veerachai: Standard Catalogue of Thai Coins. Sio Siah Kee, Bangkok.

Für alle Staaten Südostasiens unerlässlich ist selbstverständlich:

Mitchiner Michael: The History and Coinage of South East Asia until the Fifteenth Century. Hawkins, London,1998.

Für die Porzellantoken ist das Standardwerk:

Sammlung Köhler-Osbahr Band II/3, Siamesische Porzellantoken. Kultur- und stadthistorisches Museum Duisburg, Duisburg, 1995.

Vorher war das folgende Buch der Klassiker:

Ramsden H. A.: Siamese Porcelain and other Tokens

Tibet:

Es gibt einen sehr vollständigen chinesischen Katalog mit mittelmäßigen Photos von 2004.

Sehr informativ ist:

Gabrisch Karl: Geld aus Tibet. Münzkabinett der Stadt Winterthur, Winterthur, 1990.

Für Geldscheine:

Bertsch Wolfgang: A Study of Tibetan Paper Money with a Critical Bibliography. Library of Tibetan Works and Archives, Dharamsala (India), 1997.

Türkei (mit Osmanischem Reich):

Usbekistan (mit Kirgistan, Tadschikistan und Turkmenistan):

Mitchiner Michael: The Early Coinage of Central Asia. Sanderstead, 1973.

Rtveladze Edvard V.: The Ancient Coins of Central Asia. Tashkent, 1987.

Vietnam:

Lecompte Jean: Monnaies et Jetonsdes Colonies Francaise. 10. Auflage. Édition Victor Gadoury, Monaco, 2007. Das Standardwerk für alle französischen Kolonialmünzen.

Amulette sammelt man selbstverständlich am Besten mit dem Standardwerk unseres geschätzten Forumsmitgliedes, das die Amulette mit hervorragende Photos zeigt, viele Hinweise zu den Ursprüngen in der chinesischen Mythologie gibt und mit vielen Literatur zitaten zu den Amuletten versehen ist:

Grundmann Horst: Amulette Chinas und seiner Nachbarländer. Reppa, Pirmasens, 2003.

Yemen:

Kabaklarli Necdet: Mangir – Ottoman Copper Coins Minted in Yemen. The Turkish Numismatic Society, Istanbul, 2007. Ein großartiges Buch über die - in der Numismatik bislang sträflich vernachlässigten - osmanischen Kupfermünzen Jemens.

Für die osmanischen Silber- und Goldmünzen Jemens gibt es einen kleinen Aufsatz:

Popp V. - Puin G.-R. - Wilski H.: Ottoman Coins of the Yemen. In: A Festschrift Presented to Ibrahim Artuk on the Occasion of the 20th Anniversary of the Turkish Numismatic Society, Seite 251 – 261. The Turkish Numismatic Society, Istanbul, 1988.

Über die rasulidischen Herrscher des Jemens steht das folgende Werk zur Verfügung:

Nützel Heinrich: Coins of the Rasulids - Comprising a synopsis of the History of that Yemenite Dynastie. 1. Auflage: Berlin: 1891. Nachdruck mit Nachträgen eines neuen Fundes und auf Deutsch übersetzt: Verlag Donata Kinzelbach, Mainz, 1987.

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Es grüßt bibliothekar.


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 Betreff des Beitrags: Re: ASIEN
BeitragVerfasst: 14. Apr 2011, 19:53 
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Professor

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Neu auf dem Markt:

Catalogue of the Japanese Coin Collection (pre-Meiji) at the British Museum, with special reference to Kutsuki Masatsuna, by Shin'ichi Sakuraki, Helen Wang, Peter Kornicki, Nobuhisa Furura, Timon Screech and Joe Cribb. British Museum Research Publication 174; ISBN: 9780861591749; Number of pages: 224 pages; Size: 297 x 210mm; Illustrations: 86 colour plates.


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 Betreff des Beitrags: Re: ASIEN
BeitragVerfasst: 14. Apr 2011, 21:59 
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Wohnort: in den kranichüberfluteten Weiten der Diepholzer Moorniederung
Moin!

Vielen Dank für den Hinweis! Ich überarbeite derzeit sowieso gerade die Asienliste. Beim Einfügen in das Forum ist doch recht viel schief gelaufen, besonders was die Absätze betrifft. Etliche eigene Fehler habe ich ebenfalls gefunden und im neuen Entwurf schon beseitigt. Ergänzungen sind natürlich auch dabei, Deine jetzt auch. Ich darf meine Liste hier im Cafe jedoch nicht selbst bearbeiten ... :roll: Deswegen sammele ich noch weitere Verbesserungen, bevor ich sie im Paket an den Klosterschüler sende.

Tschüß, Afrasi

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 Betreff des Beitrags: Re: ASIEN
BeitragVerfasst: 15. Apr 2011, 06:03 
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Professor

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Gerne! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: ASIEN
BeitragVerfasst: 20. Apr 2011, 20:39 
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Hofrat
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Wohnort: Sachsen
Hallo,

ich habe das Buch (Catalogue of the Japanese Coin Collection (pre-Meiji) at the British Museum) seit ein paar Tagen vorliegen :book: und weis jetzt wenigstens wer mir so manches Stück in den letzten Jahren weggeschnappt hat. Kurioser Weise sind in den letzten Jahren fast mehr falsche als echte Stücke angeschafft worden.
Insgesamt eine sehr beeindruckende Sammlung, bei der häufige Stücke selten und seltenste Stücke gehäuft auftreten. Einige Stücke die ich in den letzten Jahren nie zum Verkauf gesehen habe sind gleich 5 oder 6 Mal vertreten. Selbst vom Fuhon-Sen der nur in wenigen Exemplaren aus 2 Funden stammt sind gleich 3 Stück vertreten - woher die nur sind ? (man munkelt Verkaufspreis pro Stück in Japan bisher immer über 500.000 US$)
Leider sind mir auch einige Fehler in den Beschreibungen aufgefallen, wo Stücke 2x beschrieben werden, aber andere Münzen in den Tafeln gezeigt sind. Einige wenige Fälschungen sind auch darunter, wobei dies aber in den Beschreibungen nicht erwähnt ist (einige identische Stücke habe ich vorliegen - in den letzten Jahren sehr billig bei bekannten Fake-Verkäufern in China gekauft).

Mein Fazit: für Japan Sammler was fürs Auge mit Wenigem aber fundiertem Hintergrundwissen, für "Querbeet-Sammler" eher ein Buch um es mal bei Gelegenheit durchzublättern - der Preis (knapp 50€) disqualifiziert es als Literatur die man nur in den Schrank stellt um sie da zu haben.
Wenn ich vorher das Buch in einer Bibliothek in die Finger bekommen hätte, hätte ich schwer überlegen müssen ob ich es mir zulegen würde (ist halt in 1. Linie ein bebilderter Sammlungskatalog, und der Titel ist da auch absolut ehrlich! - ich hatte etwas mehr erwartet...). - Aber da es nicht so war habe ich es jetzt hier ;)

Ach so - fast vergessen - es handelt sich um ein Buch mit einfachen dünnen Papiereinband (paperback?) - ich hätte hier schon einen festen Bucheinband erwartet - leider nicht....

Grüße
pingu

_________________
wer sein Geld mit Konsum verschwendet, weis die wahren Freuden eines Numismatikers nicht zu schätzen...

ps: nicht ganz meine Galerie aber...


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 Betreff des Beitrags: Re: ASIEN
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012, 17:18 
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Wohnort: Oenipontana
Kushan’s Münzen - Vidula Jayaswal (ed.), Glory of the Kushans. Recent Discoveries and Interpretations, Aryan Books International, 2012. xvi, 456 p. figs. ISBN: 9788173054273. $275.00.

_________________
freundlichst
payler
____________________________________________________________________

„Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
Konrad Adenauer


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 Betreff des Beitrags: Re: ASIEN
BeitragVerfasst: 25. Feb 2015, 17:58 
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Beiträge: 2881
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Wohnort: in den kranichüberfluteten Weiten der Diepholzer Moorniederung
Ich bitte darum meine Liste oben zu löschen. So eine Liste ist nur sinnvoll, wenn sie auch ständig aktualisiert wird. So etwas geht nur, wenn man Verbesserungen sofort vornehmen kann. So wie bisher geht das nicht.

Danke!

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 Betreff des Beitrags: Re: ASIEN
BeitragVerfasst: 25. Feb 2015, 20:54 
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Magst sie nicht kopieren und selber reinstellen - dann kannst auch editieren.

Olaf

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Was du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.


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