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BeitragVerfasst: 19. Nov 2019, 17:30 
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Hofrat
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Geschätzte Freunde romanischen Gepräges,
habe einen schönen Pfennig bekommen, mit der Herkunft Bad Fischau bei Wiener Neustadt. Ja, es handelt sich dabei um jenes Fischau, wo die berühmten Fischauer Pfennige von den Otakaren, Markgrafen und Herzögen der Steiermark, geprägt wurden. Die Münze aus Neunkirchen dürfte in der 2. Hälfte des 12.Jhdt´s nach Fischau übersiedelt sein.
Der Pfennig hat 20,5 mm Durchmesser und bringt 0,72 gr. auf die Münzwaage. Obwohl der Pfennig sowohl von der Größe als auch vom Gewicht einem B 34 oder B 35 aus Neunkirchen gleich kommen würde, passt er vom Stil her so garn nicht dorthin. Auch Fischau selbst scheidet meiner Meinung nach als Münzstätte aus, obwohl die Abmessungen durchaus passen würden. Allerdings herrschen hier Ornament-Motive (einseitig oder beidseitig) vor.
Für mich persönlich würde der Pfennig gut in die Prägestätte Krems passen. Speziell bei den Pfennigen von Leopold IV. (1136-1141) oder Heinrich II. Jasomirgott (1141-1177) gibt es einige Stücke mit einem ähnlichen Gebäude auf einer Seite und gewappneten Figuren auf der anderen Münzseite. Speziell spreche ich hier den B 17 oder B 18 an. Auch die Münzgröße würde hier genau passen. Als besonderes Merkmal würde ich auch die nach außen offenen Hufeisen (Omega?) zwischen dem inneren und äußeren Perlkreis auf beiden Münzseiten sehen. Die kenne ich nur aus Fischau, Krems oder Enns.

Was meint ihr zu dieser Münze? Würde mich sehr über Hinweise freuen, die zu einer Zuordnung führen könnten..
hexaeder


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2019, 23:35 
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Wirklicher Hofrat
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Hallo Freunde,
ich hatte bereits die Ehre, das interessante Stück schon vorab zu sehen. Erstmals tauchte der Pfennig 2006 im Fund von Fraham (bei Eferding, Oberösterreich) in mehreren Exemplaren auf und wurde von Prokisch und Winter beschrieben ("Der mittelalterlich Münzschatz von Fraham" in NZ 118 von 2011). Das dreitürmige Gebäude (in Anlehnung an das "himmlische Jerusalem") ist bei romanischen Pfennigen nicht ungewöhnlich und findet sich auch bei Kremser und Fischauer Exemplaren. Was diesen Pfennig besonders prägt, sind die zwiebeligen Türme mit einem Knauf und das Quadratmauerwerk. Der Hufeisenrand (auswärts gestellte Omega) ist eine weitere Besonderheit, die vor allem bei Kremser Pfennigen zu finden ist. Prokisch und Winter legen sich weder beim Münzherrn noch bei der Prägestätte fest. Vergleiche mit den Münzen der Babenberger Leopold IV. und Heinrich Jasomirgott (CNA B13 bis B19) scheinen ihn aber in die Nähe von Krems zu rücken. Das Auftauchen von hexaeders Stück in Fischau, also weit östlich von Fraham könnte diese These bestärken.
OTAKAR

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BeitragVerfasst: 20. Nov 2019, 05:55 
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Hofrat
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Lieber OTAKAR,
möchte mich vorab bei dir recht herzlich für die die Hilfe mit der Literatur bedanken. Obwohl Bernhard PROKISCH und Heinz WINTER ("Der mittelalterlich Münzschatz von Fraham" in NZ 118 von 2011) diesen Typ mit "BAYRISCHEN RAUM und Münzherr?" nicht genau festgelegt haben, hat dieses Werk meinen Erstverdacht dennoch erhärtet und rückt diesen Pfennig dennoch in die Nähe von Krems. Wenn man sich mit dem Verlauf der Geschichte im Osten Österreichs beschäftigt ist der ""BAYRISCHEN RAUM" gar nicht so weit hergeholt, wie wir bei jenen in Neunkirchen geprägten Formbacher Pfennigen bereits betrachtet haben. Neunkirchen befindet sich nur Luftlinie 22,63 km von Bad Fischau entfernt und auch auf der (heutigen) Straße sind es nur 29,08 km. Vereinfacht gesagt wurde unser geschändetes Gebiet nach der Völkerwanderung und dem Frühmittelalter praktisch von den Bayern wieder aufgebaut und durch eine starke Verteidigungslinie sehr vieler Burgen gegen die jahrhundertelang eindringenden Ostvölker verteidigt. Viele dieser wehrhaften Bauwerke sind im späten 11. und Anfang 12. Jhdt. entstanden. Hier war also um diese Zeit einiges los!

Hier wäre die Beschreibung dieses Pfennig-Typs von PROKISCH und WINTER für all jene, die keinen Zugriff darauf haben:

Zitat:
BAYERISCHER RAUM
Münzherr? (4. Viertel 12. Jahrhundert)
Münzstätte?
Kat.-Nr. 33 Gesamt: 14 Ex.
Avers: Gebäude mit Mittel- und zwei Flankentürmen auf doppelter Bodenlinie, Turmdächer fast durchgehend mit Knäufen besetzt, Quadermauerwerk drei- (Kat.-Nrn. 33.1, 2) bzw. zweischarig (Kat.-Nr. 33.3); zu Seiten des Gebäudes je ein Pkt. (Kat.-Nr. 33.1) bzw. kein Bz. (Kat.-Nr. 33.2), teils weiterer Pkt. im Giebelfeld (eindeutig bei Abb. 33.1/1, 2, 33.2/2, 33.3/1, 2); doppelter Punktkreis, dazw. einwärts gestellte Ω (zw. 8 und 12 Stück feststellbar)
Revers: Gekrönter in weltlicher Tracht frontal auf Stuhl mit zwei Armlehnen sitzend, Falke in der L., Schwert in der R.; doppelter Punktkreis, dazw. einwärts gestellte Ω (Anzahl nicht feststellbar, jedoch offenbar wechselnd)
33.1 10 Ex. (davon 1 gebrochen und fragm.); GG: 7,38 g; DG: 0,75 g (aus 9 Ex.) (Vergrößerungen S. 247f.)
33.2 2 Ex. (davon 1 schüsselförmig gebogen); EG: 0,67 g, 0,62 g; GG: 1,29 g; DG: 0,65 g (Vergrößerung S. 248)
33.3 2 Ex. (davon 1 mit Schrötlingsausbruch); EG: 0,65 g, [0,44 g]; GG: 1,09 g (Vergrößerung S. 248)
Zitat: unediert

Unter den 14 beschriebenen Pfennigen gibt es 3 doch deutlich verschiedene Typen, von denen Beschreibung und Fotos von 33.1 (10 Exemplare) genau auf mein Stück zutrifft.
Neben sehr vielen Pfennigen aus Bayern finden sich in diesem Fund auch eine beachtliche Anzahl von Kremser Pfennigen der Typen B 26 und B 27 (Leopold V. 1177-1194) und Fischauer Pfennige, vorrangig B 67 (Otakar IV. 1164-1192) sowie zahlreiche Ennser Pfennige von Otakar IV. aber auch Stücke aus Salzburg und Friesach, die gut in diese Zeit passen.

Es wäre nun natürlich interessant ob es weitere Werke gibt, in denen dieser Typ bereits beschrieben wurde, bzw. ob sich die professionelle Numismatik bereits damit beschäftig hat und diesen Typ bereits zugeordnet hat? Vielleicht kann von den österreichischen Numismatikern, die diese Beiträge hier auch lesen, jemand bereits mehr zu diesem Pfennig sagen?

hexaeder


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BeitragVerfasst: 24. Nov 2019, 06:51 
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Hofrat
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Das Münzkabinett vom Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) hat eine hervorragende Internetseite mit einem tollen Suchprogramm. Dort habe ich mir die Kremser Pfennige durchgesehen und bin auf eine interessante Übereinstimmung gekommen:
Das Stück mit der Inventar-Nummer MA 13065, ein CNA1 B28 von Leopold V. (1177-1194) zeigt im Rumpf-Federkleid eine große Übereinstimmung zu meinem Pfennig, der in Bad Fischau aufgetaucht ist. Auch der Durchmesser von 20,7 mm zu 20,5 mm ist praktisch identisch.
Hier könnte möglicher Weise eine sehr ähnliche Punze für die Herstellung beider Stempel verwendet worden sein?
Für dieses Rumpf-Federkleid fanden mehrere unterschiedliche Punzen Verwendung, aber eine davon sieht jener des Quadratmauerwerks sehr ähnlich.
Habe euch hier auch einen Link zum "Interaktiven Katalog" der Kremser Pfennigen des KHM eingestellt:
http://www.ikmk.at/tray?lang=de&id=ID4389
Ein Besuch ist sehr lohnenswert, kann aber stundenlang dauern, denn über die Suchfunktion kann man sich durch das Inventar schauen! ;)


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Vergleich FR 33-1 mit B 28 KHM MA 13065.jpg
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BeitragVerfasst: 24. Nov 2019, 13:01 
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Die offenen Hufeisen oder Omega in der Randverzierung lassen eine Nähe zu Krems vermuten. Sie zeigen eine große Punzenähnlichkeit.
Die Punze für das Rumpf-Federkleid beim B 28 macht mir teilweise eher einen fünfeckigen Eindruck, während beim Quadratmauerwerk doch streng, quadratische Punzen verwendet wurden. Würde mich freuen, wenn eine fundierte Münzstättenzuordnung gelingen würde. Gratuliere zu dem besonderen Stück.

Liebe Grüße
adam


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Dateikommentar: Hufeisenrand bei Kremser Pfennig
Pfennig Heinrich II. (Jasomirgott) Krems.jpg
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BeitragVerfasst: 24. Nov 2019, 14:11 
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Zum B 28 ist noch anzumerken, dass auch bei diesem Pfennig die Münzprägestätte meines Wissens unter Numismatikern nicht als gesichert gilt. Es wird Krems oder möglicherweise die neugegründete Münzstätte Wien als Prägeort angenommen.

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BeitragVerfasst: 24. Nov 2019, 15:33 
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adam hat geschrieben:
Zum B 28 ist noch anzumerken, dass auch bei diesem Pfennig die Münzprägestätte meines Wissens unter Numismatikern nicht als gesichert gilt. Es wird Krems oder möglicherweise die neugegründete Münzstätte Wien als Prägeort angenommen.

Laut Mangel an modernerer Literatur ist das schwer zu sagen. Koch ordnet den B 28 noch eindeutig der Münze Krems zu.
Bei den neun Belegen im KHM sind (die älteren?) Stücke mit "Krems an der Donau" und (neueren?) Stücke mit "Münzstätte Wien? / Krems an der Donau?" beschrieben.
In der hochmittelalterlichen Numismatik aus der Osthälfte Österreichs scheint es noch einiges an Arbeit für die kommenden Jahre zu geben? ;)
LG,
hexaeder

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BeitragVerfasst: 24. Nov 2019, 15:44 
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adam hat geschrieben:
Die Punze für das Rumpf-Federkleid beim B 28 macht mir teilweise eher einen fünfeckigen Eindruck, während beim Quadratmauerwerk doch streng, quadratische Punzen verwendet wurden.
Das ist schon richtig Adam. Ich bin mir auch nicht einmal sicher ob es tatsächlich Punzen waren oder die Muster einfach in den Stempel geschnitten wurden? Aber die Ähnlichkeit, auch wenn nicht ganz quadratisch, ist schon gegeben. Kann mich nicht erinnern, so etwas schon einmal bei einem anderen Pfennig aus dieser Zeit gesehen zu haben. Allerdings handelt es sich dabei nur um diesen einzigen Beleg. Bei den übrigen B 28 macht das Federkleid einen gewohnten, unten schindelförmig gebogenen Eindruck.
LG,
hexaeder

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BeitragVerfasst: 24. Nov 2019, 23:12 
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Also ich bin mir auch nicht sicher, ob beim Quadratmauerwerk Punzen verwendet wurden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Punzen so präziese nebeneinandersetzen kann. Da würden sich doch eher Sticheln als Werkzeug anbieten. allenfalls könnten die Löcher in den Ziegeln nachträglich mit Punzen geschlagen worden sein. Obendrein unterscheiden sich bei genauer Betrachtung die einzelnen Ziegeln teilweise in Form und Größe. Was mir beim B28 und B29 auffällt, ist das erstmalige Auftreten des doppelköpfigen Adlers auf den Münzen im österreichischen Raum. Diese Darstellung wurde ja schon im Orient seit vielen Jahrhunderten verwendet und kam vielleicht über Byzanz nach Europa. Heinrich Jasomirgott war ja mit einer byzantinischen Prinzessin (Theodora) verheiratet.
Alles ist spannend!
OTAKAR

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BeitragVerfasst: 26. Nov 2019, 06:44 
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otakar hat geschrieben:
.......allenfalls könnten die Löcher in den Ziegeln nachträglich mit Punzen geschlagen worden sein.
Lieber OTAKAR,
die Punzen waren deshalb eine Überlegung weil für einen vertieften Punktabdruck am geschlagenen Pfennig müsste man einen kleinen hervorstehenden Nippel am Stempel haben. So etwas war zu dieser Zeit sicherlich schwer anzufertigen. Das funktionierte sicherlich mit einem relativ einfachen Trick. Dabei wäre deine Überlegung, dass die Löcher in den Ziegeln nachträglich mit Punzen in den beinahe fertigen Stempel geschlagen worden sein könnten, aber nicht zielführend. In diesem Fall wären es Vertiefungen im Stempel und herausragende Punkte am Pfennig! :? :roll:
Daher meine erste Überlegung mit der fertigen Punze zur Stempelherstellung. Bei der Punze wären Vertiefungen sicherlich leichter herzustellen als Nippel. Übertragen auf den Stempel wären es dann die Nippel und am fertigen Pfennig wieder Vertiefungen. :shock: :roll: Das müsste aber heißen, dass zuerst eine Punze aus härterem Metall angefertigt werden musste. Damit wurde das Motiv oder Teile davon auf den weicheren Stempel übertragen, mit dem dann das noch weichere Silber geprägt wurde.
Leider finde ich in keiner Literatur etwas darüber.
hexaeder

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