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BeitragVerfasst: 20. Jul 2018, 23:56 
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Aspirant

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Grusse aus Friaul.

Ich lese + MORICIE * DE LVONZE (nicht MONCIE)
Die richtige Schreibe musste sein +GORICIE * DE LVONZE oder + MONETA * DE LVONZE
Es liegt ein Fehler, M und nicht G
Ciao. Alex


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2018, 17:44 
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Hofrat
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Lieber Chievolan,
Chievolan hat geschrieben:
Ich lese + MORICIE * DE LVONZE (nicht MONCIE)
Die richtige Schreibe musste sein +GORICIE * DE LVONZE oder + MONETA * DE LVONZE

Habe den Schriftzug nochmals genau angesehen und gebe dir recht. Es heißt tatsächlich:
+:MORICIE*DE´LVONZE:(Dreifachpunkt)
Habe ein neues Bild beigefügt, das mit mehr Kontrast fotografiert wurde. Dabei kann man deutlich das "R" erkennen.

Grüße aus dem Land der Neunkirchner Pfennige,
hexaeder


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2018, 18:03 
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Hofrat
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Aufgrund der Vorderseite (links und rechts des Wappenschildes ein sechszackiger Stern, darüber ein Halbmond) kommen allerdings nur die Typen CNTM L 63, L 64 und L 65 in Frage.
Des weiteren drängt sich da natürlich die Frage auf, wie Chievolan richtig beobachtet hat, ob sich der Stempelschneider hier vielleicht verschrieben hat?
Eine Umschrift:
+:GORICIE*DE´LVONZE:(Dreifachpunkt)
würde sicherlich mehr Sinn machen als:
+:MORICIE*DE´LVONZE:(Dreifachpunkt)
Laut Rizzolli gibt es allerdings MORICIE oder GORICIE nicht als Teil der Reversumschrift! Habe ein Foto der drei Beschreibungen beigefügt.
Handelt es hierbei vielleicht um eine neue Variante, die bis dato der Wissenschaft noch nicht bekannt war? Möglicherweise wäre das Stück deswegen für Dr. Helmut Rizzolli auch interessant? Vielleicht kann einer der Numismatik-Kollegen aus Tirol das Foto weiterleiten?

hexaeder


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BeitragVerfasst: 21. Jul 2018, 18:11 
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Hofrat
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Auch der Balken des "N" bei LVONZE ist seitenverkehrt.

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BeitragVerfasst: 22. Jul 2018, 13:57 
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Professor
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Ich glaube der Herr Professor ist momentan etwas überlastet.

Ich habe ihm vor 2 Monaten einen ähnlichen Fall betreffend einen Görzer
Meinhard-Denar gesendet aber leider noch keine Antwort erhalten.

Ich glaube wir müssen uns bis in den Herbst gedulden.

LG.
rainschnarcher


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BeitragVerfasst: 4. Aug 2018, 16:13 
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Doktor
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Lieber hexaeder,

Variante zu L64.

Das im Textteil von Rizzolli beschriebene "MONCIE" liest sich bei der Abbildung (wie bei deinem Stück) als "MORICIE".
Dürfte sich um einen Druckfehler handeln.

Dein Stück ist eindeutig dem Typus L64 zuzuordnen (u.a. unziales sowie kapitales "E" in der Umschrift der Rückseite). Punkt- und Buchstabenvarianten sind bei Mittelalterprägungen keine Seltenheit.

Trotzdem ein interessantes Stück

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Beste Grüße,
zwanzger

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BeitragVerfasst: 5. Aug 2018, 15:47 
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Hofrat
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Lieber zwanzger,
danke für die klärenden Worte.
zwanzger hat geschrieben:
Dein Stück ist eindeutig dem Typus L64 zuzuordnen
Habe das Stück auch unter L64 Variante abgelegt, denn mit der Revers-Umschrift MORICIE kam der am nächsten.
Durch dem Dreifachpunkt am Ende der Umschrift und dem Seitenverkehrten "N" bei LVONZE gibt es da auch noch zwei weitere Merkmale, die den Revers deutlich von dem publizierten Stück unterscheiden. Bei jenem im CNTM 1 auf Seite 445 abgebildeten L64 Stück sehe ich eher ein normales "N"? Ist allerdings auch auf der Vergrößerung nicht ganz eindeutig zu definieren. Der deutliche Dreifachpunkt ist aber nur ein Merkmal meiner Variante.
Das schöne an der Mittelalternumismatik ist doch, dass immer wieder neue Varianten und Stempelunterschiede auftauchen! ;)
hexaeder

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BeitragVerfasst: 5. Aug 2018, 19:08 
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Doktor
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Beiträge: 171
Wohnort: aus dem "Land im Gebirge"
hexaeder hat geschrieben:
Das schöne an der Mittelalternumismatik ist doch, dass immer wieder neue Varianten und Stempelunterschiede auftauchen!


Da kann ich Dir nur voll und ganz beipflichten. Davon lebt ja unser Hobby...……... :D

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Beste Grüße,
zwanzger

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