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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 16. Dez 2020, 13:02 
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Wirklicher Hofrat

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Eure letzten beiden Stücke sind sehr ansehnlich; da würde ich auch Österreich sammeln.
Ist das unter dem Pferd da ein Holzbein? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 16. Dez 2020, 18:48 
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Hofrat
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ischbierra hat geschrieben:
Ist das unter dem Pferd da ein Holzbein? ;)
Servus ischbierra,
das ist kein Pferd, sondern ein Widder! ;) Gut, das kann aber leicht passieren, denn im Mittelalter sind Tiere oder generell Prägemotive oft recht einfach und eher naiv dargestellt. :lol:
Kein Holzbein, von rechts nach links sind vier Beine, ganz links der dicke Schafschwanz.
LG,
hexaeder

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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 16. Dez 2020, 18:54 
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Hofrat
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Jetonicus hat geschrieben:
Endlich ein CNA C c 28 b, Widder mit drei Punkten, so schön und deutlich ausgeprägt, wie man es sich nur wünschen kann!
Lieber Jetonicus,
ein hervorragendes Stück :whow: - Gratulation!
Jetonicus hat geschrieben:
Münzen sind mehr als Geld!
Das kannst du laut sagen! :lol:
LG,
hexaeder

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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 16. Dez 2020, 20:31 
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Wirklicher Hofrat

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Aber das Bein sieht aus, als gehöre es nicht so recht zum Körper.


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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 16. Dez 2020, 21:51 
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Professor

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Lieber ischbierra,
wahrscheinlich ist es ein als Widder verkleidetes dreibeiniges Pferd mit Holzbein...

Bei der kürzlich stattgefundenen Auktion war eine Variante zu CNA C e 3 (Bischof frontal mit Krummstab und Buch) angeboten. Möglicherweise war damit der anscheinend verkürzte Krummstab gemeint, aber könnte das nicht auch nur ein kleiner Stempelausbruch sein? Mir kamen die beiden angebotenen Brakteaten trotzdem irgendwie verschieden vor und ich habe nachgemessen: beim oberen Exemplar (der Variante) beträgt der Durchmesser des inneren Kreises 12 mm, beim unteren Exemplar, 13 mm!

Auf zur Varianten-Jagd! Als ob diese Brakteaten nicht ohnehin schon selten genug wären!

LG
Jetonicus


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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 18. Dez 2020, 20:57 
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Professor

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Liebe Bracteatophile,

das ist CNA1 C c 10 aus der Lanz Auktion 122 von 2004, Nr. 1621.
Bei diesem Stück sitzt der Punkt rechts des Turmes tiefer als der linke, beim Exemplar von hexaeder ist es umgekehrt. Man hat es damals eben nicht so genau genommen und auch das macht einen Reiz dieser leider so seltenen Zeugnisse der Vergangenheit aus.

Jetonicus


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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 19. Dez 2020, 06:59 
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Hofrat
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Jetonicus hat geschrieben:
Liebe Bracteatophile
...oder vielleicht doch "Bracteatophilister"? :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 19. Dez 2020, 07:06 
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Hofrat
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Jetonicus hat geschrieben:
....das ist CNA1 C c 10 aus der Lanz Auktion 122 von 2004, Nr. 1621.
Bei diesem Stück sitzt der Punkt rechts des Turmes tiefer als der linke, beim Exemplar von hexaeder ist es umgekehrt. Man hat es damals eben nicht so genau genommen und auch das macht einen Reiz dieser leider so seltenen Zeugnisse der Vergangenheit aus.
Da ich sowieso gerade zwei Stunden Fotos für ein Buch mit Photoshop bearbeitet habe, war es ein Leichtes, die beiden von Jetonicus erwähnten Münzen für ein Vergleichsbild nebeneinander zu setzen.
Links das Stück von Jetonicus (Lanz Auktion 122, Los Nr. 1621, von 2004) und rechts das hexaeder-Stück (Rauch Auktion 111, Los Nr. 164, 3. Dez. 2020)
hexaeder


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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 21. Dez 2020, 05:54 
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Hofrat
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Jetonicus hat geschrieben:
Bei diesem Stück sitzt der Punkt rechts des Turmes tiefer als der linke, beim Exemplar von hexaeder ist es umgekehrt.
....und beim dem Exemplar aus dem KHM Wien (Inv.Nr.: MA 12097/Obj. Nrn.: ID 230240) sind die Punkte auf gleicher Höhe! Dies zeigt deutlich, dass jeder neue Stempel kleine Abweichungen hervorgebracht hat.
Das KHM-Stück ist mit 22,2 mm Durchmesser zwar relativ groß, mit 0,63 gr. aber gewichtsmäßig im unteren Bereich angesiedelt.

hexaeder


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 Betreff des Beitrags: Re: Österreichische Brakteaten
BeitragVerfasst: 21. Dez 2020, 06:27 
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Hofrat
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Es geht natürlich auch nebeneinander! :mrgreen:
Da wird dann deutlich ersichtlich, dass zwar die Punkte in leicht unterschiedlicher Höhe differieren, andere unsymmetrische Merkmale aber auf allen Brakteaten gleichzeitig vorliegen. Jene mit drei Zinnen besetzte Wehrturmspitze zieht bei allen drei Stücken leicht nach links unten. Das Andreaskreuz im Zentrum vom Torbogen zeigt bei allen drei Exemplaren eine deutliche Rechtsdrehung. Auch das Dach des linken Turmes zieht bei allen hier vorliegenden Belegen deutlich nach rechts, während das rechte Dach deutlich mehr Symmetrie zeigt.
hexaeder


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