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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 13. Dez 2009, 12:23 
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Zur British East India Company hab ich grad noch was Interessantes gefunden: Diese unterhielt zur Ausbildung ihrer Beamten ein College, vieleicht am ehesten mit einer Fachhochschule vergleichbar. Professor war dort ua der ja ziemlich prominente Thomas Malthus. http://en.wikipedia.org/wiki/East_India_Company_College


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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 18. Dez 2009, 20:31 
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Um die Kugel mal wieder in eine andere Gegend zu schieben: New Brunswick war eine der kleineren Kolonien, die 1784 westlich von Nova Scotia entstanden war und 1867 zusammen mit Quebec (Lower Canada), Brit. Ontario (Upper Canada), und Nova Scotia die "Dominion of Canada" bildete. Lower und Upper Canada waren von 1840-1867 als "Province of Canada" zusammen verwaltet. Die Dominion war nun keine Kolonie mehr, sondern ein "Reign" mit Selbstverwaltung. In New Brunswick galt der US-Dollar, für die Kolonie wurde Kleingeld herausgegeben, hier 20 Cent 1862:


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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 23. Dez 2009, 01:35 
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Great Britain Reichweite wurde enorme. Nur ein paar Jahre vor das oben genannten 20-Cent-Stück für Neubraunschweig geprägt wurde, wurde die UK Hinzufügen von--auf der anderen Seite der Welt– Stonecutter Island und Kowloon, seine "Hong Kong"Portfolio. China hatte Hong Kong Insel an Grossbritannien 1842 abgetreten, und im Jahr 1898 hatte dem Vereinigte Königreich eine 99-Jahr-Leasehold auf die "New Territories."

Großbritanniens Hongkong Kolonie zurückgesetzt, die Chinesen in 1997, aber nur, weil Imperial Japan wurde im Jahre 1945 besiegt.

Imperial Japan hatte aus große Stücke von China seit 1931 breaking worden, hatte die Grausamkeit der Ihre Bemühungen in ' 37 intensiviert, und hatte erweitert seine Depredations für fast alle seiner Nachbarn im Dezember, 1941. Von 1943, 500M Personen unter seiner Herrschaft gaben die japanische Empire Kontrolle über eine Bevölkerung Zweitens nur auf, die des britischen Empire.

Unten illustriert ist ein 1939h-5-Cent aus prewar Hongkong, geprägt von reinen Nickel in Großbritannien im Jahr WWII in Europa begann. Es ist nicht in sehr gutem Zustand, aber ich haben es absichtlich für seine Reverse gewählt Schaden, als Vertreter von seiner Zeit und Ort.

Ca. 70 Tonnen Hongkongs reinen Nickel Münzen wurden gefunden in Japan nach seiner Kapitulation im 1945. (Die Japaner hatte diese Münzen für gesammelte Kriegszeiten industriellen Einsatz.) Die Münzen, die gefunden wurden konnte nicht alle zurückgegeben werden um den Verkehr in Hong zugefügt Kong, jedoch aufgrund des Schadens, den Sie durch die Japaner.

Hong Kong-Nickel-5 und 10-Cent-Münzen wurden in ' 49, demonetized Nachdem die neuen Messing-Versionen in ausreichender Zahl ausgegeben worden war.

:) v.

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Great Britain’s reach was tremendous. Only a couple of years before the above 20-cent piece was coined for New Brunswick, the UK was adding—on the other side of the world—Stonecutter Island and Kowloon to its “Hong Kong” portfolio. China had ceded Hong Kong island to Great Britain in 1842, and in 1898 had given the UK a 99-year leasehold on the “New Territories.”

Britain’s Hong Kong colony reverted to the Chinese in 1997, but only because Imperial Japan was defeated in 1945.

Imperial Japan had been breaking off large pieces of China since 1931, had intensified the ferocity of its effort in ’37, and had broadened its depredations to nearly all of its neighbors in December, 1941. By 1943, the 500M persons under its sway gave the Japanese Empire control over a population second only to that of the British Empire.

Illustrated below is a 1939h 5-cent from prewar Hong Kong, coined of pure nickel in Great Britain the year WWII began in Europe. It is not in very good condition, but I have chosen it intentionally for its reverse damage, as a representative of its time and place.

About 70 tons of Hong Kong’s pure nickel coins were found in Japan after its surrender in 1945. (The Japanese had collected these coins for wartime industrial use.) The coins that were found could not all be returned to circulation in Hong Kong, however, because of the damage inflicted on them by the Japanese.

Hong Kong’s nickel 5- and 10-cent coins were demonetized in ’49, after the new brass versions had been issued in sufficient numbers.

:) v.


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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010, 20:19 
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Das Thema wurde jetzt geografisch schon in alle Himmelsrichtungen ausgeweitet. Da scheint es passend, mal auf den Ursprung des British Empire zu kommen. Elizabeth I. bekriegte sich mit den Spaniern und verlieh an ihre Seehelden auch die Erlaubnis Kolonien zu gründen. Dauerhafte Siedlungen waren allerdings nicht entstanden. Ihr Nachfolger, James I. (1603-1625), der schon seit 1567 König von Schottland war und die dann bis zur Realunion von 1707 andauernde Personalunion beider Königreiche begründete, war nachhaltig erfolgreicher. Er zielte auf das bisher von den anderen Mächten vernachlässigte Nordamerika. (Etwa parallel dazu begannen die Franzosen ihre Kolonisierung von Quebec). King James verlieh zwei privaten Kolonialgesellschaften eine Charter. Die eine durfte südlich, die andere nördlich des 41. Breitengrades tätig werden. Die südlich tätige Gesellschaft, bekannt wurde sie als Virginia Company, rüstete eine kleine Flotte aus, die von George Somers auf dessen Schiff Sea Venture angeführt wurde. Die Reise endete erst einmal unglücklich, im Sturm setzte Somers das Flaggschiff an die Küste von Bermuda, um nicht unterzugehen. Der Bericht davon wurde von Shakespeare in "The Tempest" verarbeitet. Die Schiffbrüchigen gründeten in Bermuda dann die älteste englische Kolonie. Ein Teil der Besatzung setzte die Reise dann nach Virginia fort. Dort traf man auf den beinahe verhungerten Rest einer älteren Kolonistengruppe und ließ sich im 1607 begründeten Jamestown nieder. Dabei war ein Bauer, der auf der Reise Frau und Kind verloren hatte. Der verstand etwas vom damals in spanischer Monopolhand befindlichen Luxusgut Tabak. Es gelang ihm, aus irgendwie beschafften Sämereien von spanischen Pflanzen einen Anbau zu beginnen, der der Kolonie Virginia einen florierenden Exportartikel und damit dauerhaften Erfolg bescherte. Er heiratete nochmal, diesmal eine Einheimische, die unter ihrem Spitznamen heute noch bekannt ist. Wohlwollend übersetzt bedeutet er "kleiner Wildfang", weniger wohlwollend, naja, de mortuis nil nisi bene. Damit hab ich hier ein kleines Rätsel eingebaut: Unter welchem Namen kennt man die Frau des Tabakpflanzers? - Jetzt noch eine passende Münze. Eigene Token hatte Virginia erst ab 1773, deshalb hier ein Schilling des Mutterlandes von James I. Er ist 1603 oder 1604 geprägt und ein wenig beschnitten. James führt hier noch Anspruchstitel und -wappen für Frankreich.


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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010, 20:43 
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Lieber KAM!

Auch wen ich zur Lösung des Rätesls nichts beitragen kann, danke für den interessanten Bericht!

Klosterschüler

_________________
Was du ererbt von Deinen Vätern, erwirb es, um es zu besitzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010, 21:39 
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Wohnort: in den kranichüberfluteten Weiten der Diepholzer Moorniederung
Moin!

Rebecca Rolfe, geb. Pocahontas

Tschüß, Afrasi

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010, 22:24 
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Afrasi hat geschrieben:
Moin!

Rebecca Rolfe, geb. Pocahontas

Tschüß, Afrasi


Völlig richtig. Die arme Pocahontas ist bei ihrer ersten Englandreise dann gleich dem Londoner Nebel zum Opfer gefallen. Vorher wurde sie noch bei Hof empfangen, als Tochter eines indianischen Häuptlings galt sie nämlich als Adelige. Ihr Mann wurde als Bürgerlicher nicht empfangen.


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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 25. Jan 2010, 11:20 
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Professor

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KarlAntonMartini hat geschrieben:
Die arme Pocahontas ist bei ihrer ersten Englandreise dann gleich dem Londoner Nebel zum Opfer gefallen.


Bei der Akquise Amerikas durch Europa waren Infektionskrankheiten der Alten Welt die beste Waffe gegen die Indianer. Für die vielen toten Indianer sollen zu 95 Prozent Infektionkrankheiten verantwortlich sein.

_________________
Bauftragter des Numismatisch Beratenden Ausschusses Telefonwertmarken der Mitgliedsstaaten der Warschauer Vertragsorganisation des Zentralkomitees des Numismatik-Cafés Österreichs


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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 26. Jan 2010, 08:01 
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Professor

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Ich bitte um Ihre Nachsicht hier, und für die folgende Sequenz von Posts–aber um die Dinge einfach zu halten bleibe ich in Englisch. Keine Disrepect heißt...

:) v.

--------------------------------------------

I beg your forbearance here, and for the following sequence of posts—but to keep things simple I will stay in English. I mean no disrepect....

:) v.


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 Betreff des Beitrags: Re: The Britisch Empire"
BeitragVerfasst: 26. Jan 2010, 08:05 
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Professor

Registriert: 20. Okt 2009, 04:09
Beiträge: 290
KAM’s silver shilling is representative of the time and of the British Empire’s earliest days (nice post!), but of course any competent colonial power of that era would have made sure that as much gold and silver as possible stayed on the dock, at home, as the ships sailed for the New World.

From the very first, Britain’s American colonies were coin-starved.

No one has to explain “Rechenpfennige” to a German numismatist, so I’ll reproduce the following definition (by C.C. Chamberlain and Fred Reinfeld in their 1960 book, Coin Dictionary and Guide) simply by way of explaining the English word “counter.”

Counter: The name explains itself; they were small, thin, brass disks placed on a checkered cloth (an exchequer) to facilitate counting and the calculation of accounts. As they were made to resemble coins, the word came to mean any form of imitation coin, and, from their frequent use as tokens, the word was often used, in rather a derogatory sense, to mean money itself. Vast quantities of these counters were made in Nuremburg, hence they are often known as Nuremburg Tokens.”

In the Oxford English Dictionary can be found a hint of the interplay (both linguistic and actual) between counters, coins, and tokens, which must have been a more or less everyday thing for some centuries.

Here are just three of the several citations offered by the OED:

1) 1526: Nay, offer hym a counter in stede of a peny .
2) 1601: A fool believeth every thing: that copper is gold, and that a counter an angel .
3) 1651: Words are wise men’s counters, they do but reckon by them; but they are the money of fooles.

The English is old (hym=him, stede=stead, peny=penny, and the “angel,” of course, is a large gold coin now almost forgotten), but the sentiments expressed seem modern enough, sad to say.

The derision and contempt intrinsic to the “counter” might not only help explain why the British colonists had more of them than they had silver shillings, it might also have been more than a small part of the following activity in Colonial America....


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