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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 09:11 
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k&k Hoflieferant, Professor
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Mein Sammlerfreund legte mir diese "Münze" aus einem Nachlaß vor.

Prägung (oder Guß?) Tabora 15 Rupien (starke Beschädigungen) entspr. Nr. 728b.
4,9 Gramm, Durchmesser 22,3 mm; 1,4 mm dick. Vermutlich auch kein Silber. Markanteste Abweichung: zweiter hinterer Stoßzahn fehlt.
Eine Nachprägung, wohl kaum. Dr. Schumacher hat die restlichen Goldmünzen mit den Prägestempeln in Tabora vergraben. Sie wurden nie gefunden. Eher eine Nachahmung? Wozu?

Euer Südwester


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Tabora rs.jpg
Tabora rs.jpg [ 56.31 KiB | 6106-mal betrachtet ]
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Tabora vs.jpg [ 54.65 KiB | 6106-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: 5. Jun 2012, 12:58 
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Mitglied der geheimen Hofkammer
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Zeitgenössische Fälschung? Dann müßten Spuren einer Vergoldung drauf sein. Grüße, KarlAntonMartini


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BeitragVerfasst: 7. Jun 2012, 07:39 
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k&k Hoflieferant, Professor
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Wohnort: Stadt Wehlen (Königr. Sachsen)
Das kann man mit Sicherheit ausschließen. Keinerlei Spuren einer früheren Vergoldung.

Gruß
Südwester

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BeitragVerfasst: 7. Jun 2012, 10:31 
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Doktor

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Wohnort: Kerpen bei köln
südwester hat geschrieben:
Das kann man mit Sicherheit ausschließen. Keinerlei Spuren einer früheren Vergoldung.

Gruß
Südwester



Hallo Hasso,

vielleicht der Probeabschlag eines Fälschers???
Hast Du ein Bild in bessere Auflösung (300 dpi) ich würde das Stück gerne mit einem Original vergleichen.
Am besten an meine e-mail.


Gruß

papazwo


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BeitragVerfasst: 7. Jun 2012, 10:58 
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k&k Hoflieferant, Professor
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Wohnort: Stadt Wehlen (Königr. Sachsen)
Hast Du ein Bild in bessere Auflösung (300 dpi) ich würde das Stück gerne mit einem Original vergleichen.
Am besten an meine e-mail.

Gruß

papazwo[/quote]

-----------------------------
Schon abgeschickt.
Gruß
Südwester

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BeitragVerfasst: 23. Jun 2012, 21:31 
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Doktor

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Eine Nachahmung zu Schmuckzwecken vielleicht ? Auf dem Scan meine ich eine Beschädigung im Bereich des hinteren Stosszahns zu erkennen ? Vielleicht wurden dessen Konturen dadurch verwischt ?

Aus den mir bekannten Quellen gibt es keine Hinweise auf Probeabschläge auf Fremdmaterialien in Tabora / Lulanguru. ( Um es etwas böswillig zu sagen, ist ja im Prinzip jede Tabora - Münze eine Probeprägung )

Eine private Bastelei ? Coincatcher hat neulich mit Hilfe eines Dollars gezeigt, wie einfach das zu bewerkstelligen ist. ( viewtopic.php?f=35&t=1246&hilit=Hausmann&start=10 )

Oder ein Teil einer Fälscherarbeit ? Vorprodukt gewissermassen ?

Schumacher erwähnt 1972 in einen Interview in den GIG, es seien Fälschungen des Elephanten in Südafrika aufgetaucht. Weisst Du etwas zur Herkunft dieses Stückes ?

Grüsse, Kronerogøre


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BeitragVerfasst: 26. Jun 2012, 17:18 
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Hallo Kronerogøre!

Ich darf dich höflich ersuchen, äußerste Vorsicht walten zu lassen, wenn User in zusammenhang mit "Fälschungen" gebracht werden.
Der Vorwurf der "Fölscherei" wiegt schwer, das liest keiner von uns gerne in einem öffentlichen Forum.

Klosterschüler

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BeitragVerfasst: 26. Jun 2012, 19:11 
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Doktor

Registriert: 20. Jun 2012, 11:36
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Wohnort: Huttaheiti/ Tiefstes Barbaricum
Klosterschueler hat geschrieben:
Hallo Kronerogøre!

Ich darf dich höflich ersuchen, äußerste Vorsicht walten zu lassen, wenn User in zusammenhang mit "Fälschungen" gebracht werden.
Der Vorwurf der "Fölscherei" wiegt schwer, das liest keiner von uns gerne in einem öffentlichen Forum.

Klosterschüler


Hallo,

tut mir leid, wenn ich da für Aufregung gesorgt haben sollte, allerdings habe ich besagtes Mitglied nicht in einem Atemzug mit Falschmünzerei genannt, sondern im Zusammenhang mit einem interessanten numismatischen Experiment, siehe eingefügten Link. Zudem gebrauche ich in besagtem Pasus die Formulierung " private Bastelei ", das Wort " Fälschung " steht deutlich davon getrennt im nächsten Absatz, als dritte Möglichkeit für die Entstehung des von südwester vorgestelltren Stückes.

Grüsse, Kronerogøre


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BeitragVerfasst: 26. Jun 2012, 21:06 
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Hallo Kronerogøre!

Herzlichen Dank, dass du das klargestellt hat. Somit steht weiteren interessanten numismatischen Diskussionen nichte mehr im Weg ;-)

Olaf

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BeitragVerfasst: 28. Jun 2012, 06:59 
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Doktor

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Beiträge: 156
Wohnort: Huttaheiti/ Tiefstes Barbaricum
Hat eigentlich jemand in diesem Forum schon mal eine richtig gut gemachte Elephantenfälschung gesehen ?

Zusammen mit drei Sammlerfreunden beobachte ich diese Münze gezielt. Uns ist keine gefährliche Fälschung bekannt, die Münzzeitschriften der 70er Jahre, die im Gegensatz zu den heutigen Zeitschriften noch sehr an Fälschungsaufklärung interessiert waren, kennen ebenfalls keine, Herr Weege, der sehr an Fälschungsbekämpfung durch Information interessiert ist, hat bislang nichts dazu.

Letztes Jahr wurden ca 80 15 - Rupien - Stücke verkauft, vorwiegend auf Saalauktionen, das Gros der übrigen im seriösen Münzhandel, unter 10 Ex auf ebay. Ich glaube die Gefahr, sich einen falsche Elpehante einzufangen ist äusserst gering, wenn man im Fachhandel kauft.

Grüsse, Kronerogøre


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