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 Betreff des Beitrags: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 14. Mär 2012, 19:47 
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k&k Hoflieferant, Hofrat
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Hallo,

Bei einem Treffen mit einem lieben Sammlerkollegen stellte sich uns die allgemeine Frage, wer den Wert einer Münze bestimmt und wie das funktioniert.
Nun ja, man kann die Ergebnisse bei diversen Auktionen vergleichen, man kann verschiedene Händler konsultieren. Das funktioniert im Internet genauso wie direkt beim Händler.
Was mach ich aber, wenn die Münze das erste bekannte Stück ist und es noch keine Ergebnisse gibt? Der Kaufpreis war ein Super-Schnäppchen, kann also deswegen zur Wertbestimmung nicht herangezogen werden.
Um ganz konkret zu werden, handelt es sich (bei unserem Gespräch) um diese Münze.

Freue mich auch eine spannende Diskussion :D

lg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 14. Mär 2012, 20:07 
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Mitglied der geheimen Hofkammer

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Helfen kann ich dir da nicht, würde erstmal sagen dreistellig, wie hoch genau, bringt nur ein Verkauf in Erfahrung.
Allerdings fehlt ein "T" auf dem Revers: E[T]OVC (=Jahr). War wohl der Stempel verschmutzt.
Wäre jetzt natürlich interessant zu wissen, ob es für alle Stücke dieses Typs zutrifft. Die Frage muss mangels Vergleichstücken zurückgestellt werden. :mrgreen:

Gruß Chippi

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Wurzel hat geschrieben:
@ Chippi: Wirklich gute Arbeit! Hiermit wirst du zum Byzantiner ehrenhalber ernannt! ;-)

Münz-Goofy hat geschrieben:
Hallo Chippi, wenn du... kannst, wirst Du zusätzlich zum "Ottomanen ehrenhalber" ernannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 15. Mär 2012, 16:15 
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Magister
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Wohnort: 37073 Göttingen
Hallo McBrumm,

kurz zu der Münze (ich weiss nicht, ob es dir schon bekannt ist...):
Für Severina ist dieser Münztyp aus dem Jahr 6 bekannt. Emmett 3969 (Savio 2166). Emmett gibt diesem Typ die Bewertung R5, was die höchste Seltenheitsstufe ist (auch schon die Tatsache, dass Emmett nur Savio zitiert und keines der anderen gängigeren Werke spricht für die wirkliche Seltenheit). Nun scheinst du das entsprechende Gegenstück für Aurelian gefunden zu haben.

Die Wertfrage ist wirklich schwierig zu beantworten. Dreistellig sicherlich, da stimme ich Chippi zu, wirkliche Klarheit könnte aber wohl nur ein Auktionsergebnis bei einem renommierten, internationalen Haus bringen (und das liegt sicherlich nicht in deiner Absicht ;) ).

Lieben Gruß,
Maico


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 Betreff des Beitrags: Re: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 15. Mär 2012, 17:00 
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k&k Hoflieferant, Hofrat
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Ich hatte anno dazumal regen Kontakt mit Emmet im amerikanischem Forum. Die Tatsachen über die Münze waren mir schon bekannt, Danke trotzdem.
Ein Verkauf steht ausser Frage, es wäre nur interessant, wie man die Münze taxieren würde :D

lg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 15. Mär 2012, 17:03 
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k&k Hoflieferant, Wirklicher Hofrat
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Wohnort: Nürnberg
Eine Möglichkeit wäre natürlich, die gängigen Spezialsammler, die man so kennt, mal zu fragen, was sie denn bereit wären, für diese Münze zu bezahlen... ;-)

_________________
Viele Grüße
helcaraxe
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Meine Galerie: Römische Provinzbronzen (ausbaufähig... ;-))


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 Betreff des Beitrags: Re: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 15. Mär 2012, 17:44 
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Mitglied der geheimen Hofkammer
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Wohnort: Dresden
Mal allgemein zu Wertfragen: Eine Sammlungsbewertung braucht es ja oft für Versicherungen, bei Erbstreitigkeiten oder für das Finanzamt (Erbschaftssteuer). Methodisch kann man bei einem Unikat (oder jedenfalls ganz selten am Markt vorkommenden Stück) nur so vorgehen, daß man mehrere Typen von ähnlicher Seltenheit und Erhaltung aber aus dem gleichen Sammelgebiet versucht aufzufinden, die vor kurzem mal am Markt vorkamen. Wenn alle Vergleichsstücke nur vor langer Zeit mal gehandelt wurden, kann man den damaligen Preis ja unter Berücksichtigung der Marktentwicklung und Geldentwertung hochrechnen. Einen exakten Wert kann es da nicht geben. Und ob dann in einer Versteigerung der Schätzpreis erzielt oder gar übertroffen wird, hängt von vielen Faktoren ab...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 15. Mär 2012, 17:49 
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Hofrat

Registriert: 9. Mai 2009, 17:34
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Wohnort: Backnang in Süddeutschland
Kann man den Grund für den Taxierungswunsch erfahren?

Wenn es z.B. darum geht einen Versicherungswert festzulegen, dann ergeben sich andere Werte als wenn man überlegt, ob ein Verkauf sich lohnt (was ja offensichtlich nicht beabsichtigt ist). Ich bin mit Wertangaben von meinen Sammlerstücken sehr vorsichtigt, denn solange die nicht realisiert sind, sind es sehr hypothetische Werte. Ich habe im Briefmarkenbereich sehr schlechte Erfahrungen mit Wertangaben gemacht, weil sich viele Sammler reich gerechnet haben und nachher enttäuscht waren, als sie nur einen Bruchteil davon erlösen konnten. Ich habe mir deshalb mein eigenes Wertesystem gebildet, das einfach den Betrag ansetzt, den ich bereit bin für das Stück zu bezahlen (unabhängig davon was ich wirklich bezahlt habe).

Na, da war KAM etwas schneller..

Es grüßt freundlichst Dietemann


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 Betreff des Beitrags: Re: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 15. Mär 2012, 21:51 
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k&k Hoflieferant, Hofrat
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Registriert: 18. Mai 2009, 20:39
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Die Grundidee war ja jene, dass wir uns fragten (siehe Themenstart), wie solche Raritäten bewertet werden. Da ich, wie es der Zufall will, eine solche in meinem Besitz habe, war sie diejenige welche, die als "Muster" dienen sollte.


lg

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 Betreff des Beitrags: Re: Wertbestimmung Münzraritäten
BeitragVerfasst: 16. Mär 2012, 16:27 
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Hofrat

Registriert: 9. Mai 2009, 17:34
Beiträge: 789
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Wohnort: Backnang in Süddeutschland
Ein Glasperlenspiel also?

Ich würde mich fragen, was ich maximal dafür ausgeben würde, würde mir diese Münze derzeit angeboten. Da davon auszugehen ist, dass es noch mindestens einen Sammler gibt, der ähnliche Überlegungen anstellt, ist der Wert ziemlich wahrscheinlich. (Wenn man andere Sammler gut kennt, kann man die ja bitten, die gleichen Überlegungen anzustellen und dann vergleichen (fiktive Versteigerung).

Es grüßt freundlichst Dietemann


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