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 Betreff des Beitrags: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 2. Sep 2010, 23:20 
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Hofrat
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Ich möchte hier eine kleine Gruppe französischer Jetons vorstellen, die in ihrer Motivwahl miteinander verbunden sind.

Die Biene steht als vielseitiges Symbol für Unsterblichkeit, ferner für Fruchtbarkeit, Wohlstand, Gemeinsinn und Gehorsam gegen ihre Königin. Aus diesen Gründen wurden Bienen z.B. auf den Mantel aufgelegt, den Napoléon I. anläßlich seiner Krönung im Jahr1804 trug. Gleiche Bedeutung hatten auch die goldenen Bienen (die eigentlich Zikaden waren, aber ebenfalls als Symbole für Tod und Auferstehung zu verstehen sind), die man 1653 im Grab des Childerich fand, dem Begründer der Dynastie der Merowinger. Diese ‘Bienen’ wurden übrigens 1831 aus der Nationalbibliothek gestohlen und sind - bis auf zwei Stücke, die man in der Seine fand - nie wieder aufgetaucht. Aufgrund ihrer geringen Größe findet man das Motiv der Biene - neben der Lilie - häufig als Verzierung auf Geweben, auf Friesen offizieller Gebäude, auf Fahnen und Stadtwappen sowie in der Heraldik des neueren Adels besonders der napoleonischen Epoche, wo sie - in Form und Größe ähnlich - die Lilie der Bourbonen ersetzte.

Die Jetons, die ich hier kurz vorstellen möchte, greifen in ihrer Kombination von Bild und Legende verschiedene Aspekte der Bienen-Symbolik auf. Die Motive wurden häufig vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse ausgewählt, die heute oft schwer - und manchmal nur spekulativ - zu erschließen sind und dienten so als Medium für Propaganda.

Der erste Jeton aus dem Jahr 1701 steht vermutlich vor dem Hintergrund des Beginns des Spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) und appelliert an den „Bienenfleiß“ und Gemeinsinn der Bevölkerung - will sagen, der König brauchte Geld für den Krieg, und er macht klar, wo er es sich holen will. Daran hat sich bis heute wenig geändert.

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1701_Aerar_L14-n.jpg
1701_Aerar_L14-n.jpg [ 101.48 KiB | 5638-mal betrachtet ]

Zitat:
Jeton 1701 (von Roettiers, Ag, 28 mm) Av. Büste Louis XIV. nach r., Signatur R, LUDOVICUS. MAGNUS. REX. Rv. Bienenvolk umschwärmt einen Bienenkorb. TOT. AERARIA. QUOT. CIVES („Soviele Staatskassen wie es Bürger gibt“). Exergue AERARIUM. REGIUM. 1701 („Königliche Staatskasse“, Hrsg. des Jetons). Feuardent 1965.
Anm.: Joseph Roettiers, 1635 - 1703, flämischer Herkunft, von 1694-1703 Graveur an der Monnaie de Paris.

Der folgende Jeton nimmt Bezug auf den Regierungsantritt des minderjährigen Ludwig XV. am 1. September 1715 unter der Regentschaft des Premierministers Philippe d’Orleans. Hier wird im Bienen-Symbol die Loyalität gegenüber dem König eingefordert. Es gibt einen motivgleichen Jeton aus dem Jahr 1731 mit altersmäßig angepaßter Büste. Hier haben wir ein Indiz dafür, daß die Stempel der Jetons oft über Jahrzehnte hin verwendet wurden.

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1715_Secr_L15-n.jpg
1715_Secr_L15-n.jpg [ 117.91 KiB | 5638-mal betrachtet ]

Zitat:
Jeton 1715 (von Jean Le Blanc, Ag, 30 mm) Av. Kindliche Büste Louis XV. antik gewandet mit Lorbeerkranz nach r., Signatur I.B. LUD XV DG FR ET NAV REX
Rv. Eine Bienenkönigin und ihr Volk fliegen der Sonne entgegen. DVCEM. REGEM. QVE. SEQVNTVR („Sie folgen ihrem Führer und König“). Exergue: SECRETAIRES. DU. ROY. / 1715 („Königliches Sekretariat“, Hrsg. des Jetons). Feuardent 327 var. (buste).
Anm. Jean Le Blanc, 1676 - 1749, von 1715 bis 1749 Graveur und Stempelschneider an der Monnaie des Médailles in Paris.

Den letzten Jeton dieser kleinen Auswahl sehe ich vor dem Hintergrund des französischen Kriegseintritts in den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen England im Jahr 1778 auf Seiten der Amerikaner. Darauf deutet sowohl der Text als auch die Ausgabe durch das Kriegsministerium (heute heißt es übrigens Verteidigungsministerium). Die Bündnisverhandlungen für die amerikanische Seite hatte Benjamin Franklin geführt. Der Jeton enthält eine unmißverständliche Warnung. Am Ende dieses Engagements war Frankreich finanziell ruiniert.

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Zitat:
Jeton 1778 (von Duvivier, Ag, 29 mm) Av. Jugendliche Büste Louis XVI. nach r., LUD. XVI. REX. CHRISTIANISS.
Rv. Bienenkorb gesäumt von Blumen und umschwärmt von Bienen. Signatur D.V. INNOXIIS. INNOXIAE („Den Arglosen fügen sie keinen Schaden zu“). Exergue: EXTRAORDINAIRE. DES. GUERRES. 1778. („Kriegsministerium“, i.e. Hrsg. des Jetons). Feuardent 904
Anm. Benjamin Duvivier 1730 - 1819, von 1774 bis 1791 Generalgraveur an der Monnaie de Paris. Fertigte die Stempel für die Münzen und Medaillen Ludwigs XVI. bis zur französischen Revolution.

Ich denke, das dürfte für diesmal reichen.

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 5. Sep 2010, 15:12 
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Lieber Klaupo!

Ich hatte erste heute die notwendige Ruhe nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub, um mir diesen wunderbaren Beitrag genau durchzulesen - wie immer ein Genuss und ein herzliches Dankeschön an Dich.

Klosterschüler

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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 6. Sep 2010, 13:58 
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Hallo Klosterschüler,

danke für den freundlichen Kommentar. Es macht schließlich Spaß, das, was man im Lauf von Jahren zusammengetragen hat, nicht nur zu verwalten, sondern auch ein wenig vor seinen historischen Hintergrund zu stellen. Aus diesem Grund habe ich den Titel des Threads sehr allgemein gehalten. Da läßt sich der eine oder andere Jeton problemlos noch anfügen. Etwas Schwierigkeiten bereitet bei diesem Bereich zwar die Recherche in der Landessprache und die Streuung der Infos, aber das ist kein unüberwindliches Hindernis. Es ist auch bereits Einiges an Material vorhanden. Bis demnächt also ... ;)

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 6. Sep 2010, 14:59 
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Danke für den Thread! - Das aus heutiger Sicht harmlose Bild des Bienenstocks hatte im 18. Jahrhundert nach der Veröffentlichung von Mandevilles Bienenfabel noch eine kritischere Bedeutung, vgl. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Mandeville
Die ersten beiden Jetons scheinen von dieser Deutung noch völlig unbeeinflußt zu sein. Grüße, KarlAntonMartini


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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 25. Feb 2011, 19:40 
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Hier mal zur Abwechslung einer der wenigen französischen Jetons aus der Zeit Louis XV. mit "afrikanischem" Bezug. Das Avers zeigt natürlich das Konterfei des Königs, das Revers verweist bildhaft auf den Ausgabeanlaß: Eine mächtige Löwin fällt über zwei kleinere Raubkatzen her, die ihrerseits zwei Jungtiere in den Fängen halten. Die Legende "Die Rächerin fällt über die Räuber her" erläutert das Bild. Ausgegeben wurde der Jeton vom Marine-Ministerium, nachdem im Vorjahr - 1756 - ein französisches Kriegsschiff vor der Mittelmeerküste zwei algerische Piratenschiffe aufgebracht hatte. Algerische Piraten waren seinerzeit eine ständige Bedrohung der französischen Küstensiedlungen am Mittelmeer. Sie versorgten sich dort auf ihren Landgängen mit Ware für die heimischen Sklavenmärkte. Damit dürfte die Darstellung auf dem Jeton hinreichend geklärt sein. Die Löwin ist natürlich die Marine.
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1757_Roettier_Marine-n.jpg
1757_Roettier_Marine-n.jpg [ 107.9 KiB | 5545-mal betrachtet ]

Zitat:
Jeton 1757 (Silber) Av. LUD(ovicus). XV. REX. CHRISTIANISS(imus) "Louis XV, der allerchristlichste König" Büste r., Signatur R(oettiers).FIL(s). Rv. RAPTORIBUS INGRUIT ULTRIX ; Exergue : MARINE. 1757. Kampf von fünf Raubkatzen. Feuardent 1398

Interessant ist vielleicht, daß derartige Darstellungen in gewisser Weise beliebig auf verschiedene Anlässe verwendet wurden. So gibt es einen ganz ähnlichen Jeton, der bei gleichem Revers mit den kämpfenden Raubtieren im Avers nicht den König zeigt, sondern den französischen Admiral La Galissonière. Zwar war der Ausgabeanlaß auch in diesem Fall ein Seegefecht, doch ging es diesmal gegen die Engländer und um die Eroberung der Festung Bugny auf Menorca. Eigentlich gab es in diesem Gefecht keinen Sieger, denn die schlecht gerüsteten Engländer drehten ab, um auf Verstärkungen zu warten. Frankreich gab auf seinen Admiral einen Jeton heraus, der englische Admiral John Byng dagegen wurde nach einem skandalösen Prozeß vom Kriegsgericht verurteilt und "wegen Feigheit vor dem Feind" auf dem Achterdeck eines Schiffs standrechtlich erschossen.

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 27. Feb 2011, 17:15 
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Hallo Klaupo!

Lässt sich sagen, für welches Zielpublikum und zu welchem Anlass diese Jetons ausgegeben wurden?
Nachdem der Jeton ja aus Silber ist, wird sich's ja weniger um ein "Massenmedium" für das einfache Volk gehandelt haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 27. Feb 2011, 19:28 
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Das würde ein längerer Exkurs, und ich will eine Kurzfassung versuchen: Die normalen Stücke dieses Typs (und fast aller anderen Jetons) wurden in Kupfer geprägt und als Rechenpfennige an die Angestellten der jeweiligen Institution - in diesem Fall des Marine-Ministeriums - ausgegeben. Sie waren also Arbeitsmaterial, das gratis zur Verfügung gestellt wurde. Die Angestellten hatten jedoch bereits im 17. Jh. per Gerichtsbeschluß eine zusätzliche Gratifikation durchsetzen können. Die bestand in einer einmaligen jährlichen Ausgabe einer bestimmten Menge von Jetons, die in Silber ausgeprägt wurden. Von Größe und Gewicht her würde ich schätzen, daß ein solcher Jeton den Wert eines 1/4 Ecu hatte.

Gruß klaupo

P.S. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern wurde mir vor ein paar Jahren im Zusammenhang mit einem anderen Jeton im NF etwas ausführlicher von mumde erläutert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 27. Feb 2011, 20:04 
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Lieber Klaupo!

Das passt ja ganz wunderbar in's Bild: Auch bei Jetons zu feierlichen Anlässen im Herrscherhaus wurden (wertlose) Kupfer- und Zinnprägungen unter's Volk geworfen und die Gold- und SIlberabschläge an Adelige ausgegeben.
Aber auch die Ausgabe an Beamten findet sich in der Münzgeschichte: viewtopic.php?f=40&t=1403&p=11248&hilit=beamte#p11248

Danke nochmals für Deine Ergänzungen ;)

Klosterschüler

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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 21. Apr 2011, 10:23 
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Den folgenden Jeton habe ich schon einmal in anderem Kontext im NF vorgestellt. Hier kommt er nun mit besserem Bild und zusätzlichem Hintergrund - eine Augabe des Pharmazeutischen Kollegs in Paris, datiert 1778.
Dateianhang:
1778_Pharma_Coq-n.jpg
1778_Pharma_Coq-n.jpg [ 117.48 KiB | 5450-mal betrachtet ]

Zitat:
Jeton (1778, unsigniert) Av. Hahn und Schlange einander zugewandt. ET VIGIL ET PRUDENS (Wachsam und weise). Rv. In Kartusche windet sich Schlange um Palme zwischen Felsen. IN HIS. TRIBUS VERSANTUR (In diesen drei [Bereichen] sind sie erfahren); Exergue: COLLEGE DE PHARMACIE 1778. (Silber, 32 mm) Feuardent 4758.

Vor dem Hintergrund der Datierung (1778) fällt zunächst etwas auf, was nicht dargestellt ist.- Es fehlt das Portrait des Königs, wie wir es z.B. vom Jeton aus dem gleichen Jahr im ersten Beitrag dieses Threads bereits kennengelernt haben. Daraus - und aus aus dem Umstand, daß auch die Kupfer-Version des Jetons einen Riffelrand aufweist, also eine Prägetechnik, die zum Zeitpunkt der Datierung unüblich war - hat man den Schluß gezogen, daß Hahn und Schlange das Portrait Louis XVI. zu einem späteren Zeitpunkt ersetzt haben. Eine Prägung um 1796 wird als plausibel angesehen.

Lange habe ich über der Legende des Revers gerätselt: "In diesen drei [Bereichen] sind sie erfahren". Welche "drei Bereiche" sind hier gemeint? Man übersieht zu leicht, daß auf der Mehrzahl der Jetons Bild und Text einander ergänzen. Ein Apotheken-Standgefäß aus dem 19. Jahrhundert mit gleichem Motiv und gleicher Devise brachte dank guter Beschreibung die Lösung. Angesprochen sind die Bereiche der Natur Zoologie (Schlange), Botanik (Palme) und Mineralogie (Felsen), in deren Umfeld der Apotheker seinen Beruf ausübt.

Heute muß man wohl besser sagen ... "ausübte".

Gruß klaupo


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 Betreff des Beitrags: Re: Französische Jetons
BeitragVerfasst: 13. Mär 2012, 22:34 
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Im Jahr 1631 wurde dem Kardinal Armand Richelieu (1585-1642) - am bekanntesten wohl als Gegenspieler der "Drei Musketiere" - eine Medaille des Graveurs und Stempelschneiders Jean Varin vorgelegt, deren Portrait dem Empfänger so gut gefiel, daß es bei weiteren Emissionen Verwendung finden sollte. Einen Jeton mit diesem Portrait möchte ich hier zeigen.
Dateianhang:
1634_Richelieu_Navire-n.jpg
1634_Richelieu_Navire-n.jpg [ 107.83 KiB | 5043-mal betrachtet ]

Zitat:
Cardinal de Richelieu, Jeton 1634, Buste à droite du cardinal de Richelieu ARMAND IOAN CAR DVX DE RICHELIEV Rv. Navire à droite, HOC DVCE – TVTA 1634, Refrappe - Poinçon corne BRONZE, 32,5 mm. Feuardent, Poitou 8996.

Die Reverslegende lautet leger übersetzt: "Mit diesem Steuermann fährt es sich sicher".

Für Jean Varin (1604-1672) war diese Arbeit der Einstieg in eine lebenslange berufliche Karriere. Als Graveur général reformierte er das französische Münzwesen. Eine Kurzbiographie gibt es hier . Den jungen Louis XIV. unterrichtete er in Antiker Münzkunde und weckte so dessen Interesse für die Münzen. Von Lehrer und Schüler gibt es ein bekanntes Gemälde auf der Mitte dieser Seite , das die beiden beim "Unterricht" zeigt . Varin schnitt auch die Stempel für die Münzen, die unter Louis XIII. und Louis XIV geprägt wurden. Als Beispiel zeige ich hier einen Écu à la meche longue (mit der langen Locke) 1653 S aus der Münzstätte Troyes (Gadoury 202).

Gruß klaupo


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1653-S_Ecu_Troyes_L-14-n.jpg
1653-S_Ecu_Troyes_L-14-n.jpg [ 101.26 KiB | 5043-mal betrachtet ]
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